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Wenn die Muse nicht küssen will….

Gestern Abend hatte ich einen tollen Austausch mit einer meiner aktuellen Onlinkursteilnehmerinnen bezüglich Blockaden. Als ich ihr so meine Erfahrungen mit diesem Thema erzählte, dachte ich auch gleich, dass dies wohl noch weitere Personen interessieren könnte. Ich glaube, dass alle mit Blockaden zu kämpfen haben und sie darauf warten, bis die Muse endlich küssen will.

Ich habe eigentlich immer wieder welche, die kommen oftmals, wenn ich unbedingt kreativ sein will oder ich einfach mal wieder zu viele Ideen im Kopf habe. Aber was hilft?

Bei mir nicht immer dasselbe… Meine drei BlockadenMassnahmen

Mir hilft es, weg vom Müssen zu kommen und auch einfach total etwas anderes zu machen. Ich gehe dann in den Wald oder mache etwas im Haushalt. Die Muse sitzt zwar nicht in der Waschmaschine, aber meist findet sie mich dann wieder. Weil ich viel lieber Schreibe als zu waschen.

Blockaden akzeptieren hilft auch ungemein, ich spreche dann mit ihr (so stur wie die manchmal ist, ist sie eh weiblich!): „He, schön bist du da, ich kann dich aber grad nicht gebrauchen. Wäre schon noch schön wenn du gehen würdest!“

Ja, manchmal hilfts!

Und wenn dies nicht hilft, dann ist sie einfach da und es nimmt ihr Raum indem du alles etwas ruhen lässt. Dann sollte man (bevor man explodiert, weil es einem so aufregt und noch mehr blockiert), den nächsten oder übernächsten Tag nehmen. Dieser läuft dann bestimmt besser.

Und akzeptieren ist echt wichtig, sonst ist sie auch am nächsten Tag noch da und man dreht sich im Strudel der Blockade. Und das wollen wir ja nicht.

Dies sind meine Weisheiten zur BlockadenSissy, bist du ihr auch schon begegnet? Erzähl mir, wie du sie zur Seite stellst!

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Aktuelle Kurse, die dir auch helfen können die Blockade zu besiegen findest du hier. Ich helfe dir gerne. Sie und ich sind schon recht dicke 😉

A- wie der Anfang

Wie fängst du am besten an mit dem Handlettering? Es ist ganz einfach und die Werkzeuge, welche du brauchst, hat jeder Zuhause.

 

Wenn dir noch nicht ganz klar ist, was den genau mit diesem Handlettering gemeint ist, dann lies doch noch diesen Blog: Was genau ist Handlettering?

 

Als ich angefangen habe, mich mit Buchstaben auseinanderzusetzen gab es noch kaum Material dazu. Was die ganze Sache deutlich einfacher gemacht hat. Denn man schrieb halt einfach mit dem was man Zuhause hatte: Farbstiften, Fineliner, Filzstifte und Co. Und ja, manchmal war es auch nur der einfachste Kugelschreiber, der flutschte.
Ich möchte damit sagen, dass du nicht zuerst teures Material einkaufen musst, um mit deinem neuen Hobby zu beginnen. Logisch ist es schön, schönes Werkzeug zu haben – aber es ist nicht entscheidend ob du Freude an der ganzen Sache finden kannst.

 

Ich möchte dir hier auch nicht das ultimative Produkt vorstellen, denn mein Lieblingsstift, muss nicht dein Lieblingsstift sein! Einer mag es flutschig, der Andere kratzig und noch ein Anderer mag Farbstifte am Liebsten – so soll es sein! Und in den Papeterien kannst du viele Stifte testen, mach das und schau, welche Stifte dir gut in der Hand liegen und dir ein wohliges Gefühl beim schreiben bescheren.

 

Hier ist das Basic HandletteringMaterial, welches sinnvoll ist:


Fineliner in verschiedenen Strichdicken
Bleistift, hier eignet sich ein weicheres sehr gut

Radiergummi, ich mag auch hier ganz weiche
Geodreieck

Optional:
Ein weisser Stift (zum Beispiel der GellyRoll von Sakura)
Brushpens (Pentel touch sign und der Tombow Fudenosuke, sind gute Anfänger Stifte)
Wasserfarbe (Ein Kasten oder die tollen Farbfässli von Ecoline)
Sehr glattes Papier (Die meisten LaserDuckerpapier haben eine sattinierte Oberfläche)

Zu den Brushpens erzähle ich dir im nächsten Blog mehr (das Anleitung ABC geht ja weiter, gell 😉), da gibt es noch viel zu sagen und würde dieser Anfang hier sprengen. Zu sagen ist nur, es gibt nicht nur die Tombows ABT DualDinger!

 

 

 

 

Beginne mit deiner eigenen Handschrift und versuche diese mal zu Verändern. Ziehe sie lang, mache sie dick, hänge Serifen an. Versuche mal was alles so passiert. Sobald du mal angefangen hast, dich aus deiner gewohnten Schreibschrift zu lösen, schaust du auch die viele Inspiration im Netz anders an.
Hier einige Varianten, welche du mal testen kannst:

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Versuche Schriftbilder zu analysieren: wie sind die Rundungen, wie die Endungen, gibt es wiederkehrende Punkte in der Schrift? Je mehr du dir anschaust und genauer betrachtest, desto eher kannst du auch die Vielfalt deiner Buchstaben verändern.
Wichtig ist auch, dass du zu beginn langsam arbeitest, die Geschwindigkeit ist kein Ziel bei dem Buchstaben malen. Die Welt ist schon genug schnell, lass dir Zeit und entspanne dich beim Zeichnen! Das Tempo kommt dann irgendwann mal durch die Übung.

 

Good Vibes only! Wenn du mit Freude am schreiben bist, sieht man es dem Schriftbild an! Handlettering kann man zwar üben, aber nicht erzwingen! Und ein Buchstaben merkt es, wenn du ihn nicht magst!

 

Schreibe mit Bleistift vor und ziehe Linien. Es hilft ungemein, wenn du den Schriftzug bereit einmal gesehen hast, du kannst noch ausbessern und ändern was dir nicht gefällt, ehe du ihn mit Fineliner nachzeichnest.

 

Lass dich nicht entmutigen, auch wenn es noch nicht so aussieht, wie du es gerne hättest! Üben ist der entscheidende Schlüssel dazu. Ehe du deine Stifte in eine Ecke schmeisst, besuche einen Kurs, dies wird dir helfen!

Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast und du mit dem schönsten Hobby aller Zeiten beginnen willst! Anfangen ist jeweils auf eigene Gefahr, gell, denn es kann sehr schnell süchtig machen!

Es geht weiter mit dem Alphabet, ich werde dir zu jedem Buchstaben etwas erzählen und erklären. Wenn du nichts verpassen willst, dann trage dich doch in den {Hand}Letter ein.

Herzlichst, Ste*