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B – wie Brushlettering

Heute erzähle ich dir etwas über Brushlettering. Wie du beginnst und was dir hilft, schöne Schriftzüge zu gestalten.

Brushlettering nennt man die Kunst, mittels Pinsel oder Pinselstift Buchstaben zu formen. Hierzu gibst du bei jedem Abstrich Druck auf das Gerät und bei den Strichen, welche rauf gehen, lässt du den Druck los. So entstehen verschiedene Strichdicken. Etwas Übung braucht es schon.

Im Netz gibt es aberviele Vorlagen, welche du nachzeichnen könntest. Ich empfehle dir das nicht, versuche dich auf weissem Papier und schreibe die Buchstaben in verschiedenen Formen, so findest du eher heraus wie dein Schwung funktioniert und du lernst bereits von Anfang an DEINEN eigenen Schwung.

Beim Papier wählst du eines mit glatter Struktur, dies schont deine Brushpens. Ich mag zum üben ein preiswertes Laserdruckpapier, diese haben eine feine Oberfläche.

Handlettering, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben
Zuerst mal zu den Schreibgeräten. Bitte beachte, dass es ganz viele Brushpens gibt und nicht jeder funktioniert gleich gut. Ich kann dir hier auch nicht den ultimativen Stifte Tipp geben, da es bei jedem anders ist.

Tombow Fudenosuke und der

Pentel touch sign eignen sich für Anfänger sehr gut. Da die Spitze etwas härter ist.

Faber Castell, die verfügen über eine wunderschöne Farbpalette.

Ecoline, welche meine Lieblinge sind, weil sie so schön saften.

Tombow Dual ABT hat jeder Zuhause, welcher sich bereits schon mal in einer Papeterie erkundigt hat – ganz ehrlich – dies ist nicht mein Freund. Die Farbpalette ist zwar unschlagbar, jedoch hat er eine sehr weiche und grosse Spitze, welche einem nichts verzeiht und dadurch schnell frustrieren kann. Gell, dies ist jetzt einfach meine Meinung und muss für dich nicht so sein.

Pentel Aquarell Pinselstift, der verhält sich wie ein Pinsel, er hat auch einzelne Häärchen. Ist aber auch eher ein Stift für Fortgeschrittene.

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Diese Stifte, welche ich hier nenne, sind nur ein kleiner Teil, welche zurzeit auf dem Markt sind. Sobald der Stift nachgibt, kannst du mit ihm Brushlettern. Das kann auch ganz gut ein weicher Bleistift oder ein gewöhnlicher Pinsel sein!

So nun genug Gequatscht. Am ehesten lernst du, wenn du einfach mal beginnst. Also – LOS!

Übe zuerst die Abstriche mit Druck und die Aufstriche mit loslassen. Lockere zuerst dein Finger und Handgelenke, setz dich gerade auf den Stuhl. Der meist gesagte Satz an meinen Kursen: Du darfst mehr drücken! 😉

Wenn du diese einigermassen hinbekommst, dann versuche mal die Striche zusammen zu fügen und mache Kreise. Vergiss bitte nicht zu atmen und mache die Übungen langsam und bewusst!

Handlettering, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben

Nun kannst du bereits Buchstaben schreiben. Setzte so oft wie möglich ab! Auch wenn es Verbundene Schrift heisst, heisst es nicht, dass du alles in einem Zug durchschreiben sollst. Wenn du absetzt, hast du Zeit, um zu atmen und zu überlegen wie es weitergeht, ohne einen Pflatsch auf dem Papier zu haben! Auch gibt es beim Brushlettern keine Doppel Striche, diese wirst du sehen und sie sind unschön.

Handlettering lernen, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben
Löse dich von der gelernten Schulschrift, du darfst Buchstaben auch Anders schreiben, sie sollten einfach noch erkennbar sein. Hier einige Varianten von mir (schwarz sind die, welche wir mal gelernt haben. Grün Variante, wie du sie auch noch schreiben kannst):
Handlettering lernen, Brushlettering, Alphabet, schön schreibenNun bist du gewappnet und kannst mal Anfangen zu üben. Ich freue mich, dich an einer meiner HandletteringKurse begrüssen zu dürfen.

… wie Alles begann – TEIL 2

Hey, ich bin dir hier ja noch eine Fortsetzung schuldig. Magst du dich noch an Kreativ Abenteuer – Teil1 erinnern? Schon eine ganze Weile her und viel hat sich getan. Aber da ich zwar „Frau der schönen Worte“, aber nicht „der vielen Worte“ bin, muss ich immer den Zeitpunkt abwarten an dem ich so richtig Lust habe drauflos zu schreiben – der wäre also jetzt.

Ich habe diesen Artikel an einem Zeitpunkt angefangen zu schrieben, an dem ich wirklich nicht wusste wie es weiter geht mit mir und meinem kleinen Business, deshalb ist heute auch ein schöneres Gefühl hinter dem schreiben als im ersten Teil und es hat sich auch vieles Verändert. Aber ich bleibe jetzt zuerst mal in der richtigen Reihenfolge ????

Weiter geht es….

Ja im Oktober 2016 haben Josianne von Quittenduft und ich dann definitiv entschieden, dass wir das Lokal bei uns im Dorf mieten wollen. Ja, es war für uns ein Risiko, aber wir wussten Beide, dass wir zusammen funktionieren und dass wir Beide einen Raum brauchen, in dem wir uns Zuhause fühlen, uns einrichten können und wir nicht auf irgendjemand schauen müssen, ausser auf uns. Och war das ein geniales Gefühl die Schlüssel unseres Atelier Blauwals in den Händen zu haben.

Wir haben Gas gegeben mit Streichen, Möbel zusammensammeln – die haben wir im Übrigen alle bekommen, quasi ne Sperrmüll Einrichtung einfach in Wunderhübsch und passend zu uns! Mitte Dezember 2016 feierten wir dann Eröffnung und ab da an fanden meine Kurse in meinem eigenen Atelier statt. Ich konnte meine ganze WarenAnsammlung zügeln und dort Arbeiten! Nach wie vor einer der besten Entscheidung welche ich getroffen habe. Seit diesem Zeitpunkt habe ich nun ein AtelierGspändli, was alleine schon für das WeihnachtsEssen voll praktisch ist (haben wir zwar noch nie gemacht, aber trotzdem schön zu wissen, dass ich nicht alleine an einem Geschäftsausflug sitzen würde….)

Ich wurde ja in mein kleines Business quasi reingeschoben, ich habe nicht viel geplant, ich habe einfach gemacht und so ist alles entstanden. Es lief sehr gut, ich durfte Logos machen, Schilder malen, Karten gestalten, Schaufenster beschriften und Kurse geben. Ja auch die Sch** Buchhaltung musste ich machen, gehört halt dazu – aber glaube mir ich bin definitiv nicht für diese geboren, läck machen mich solche arbeiten «hässig».

Das ganze Jahr 2017 arbeitete ich quasi rund um die Uhr, arbeitete im Akkord Aufträge ab, hielt die Kurse und unter dem Strich blieb nicht wahnsinnig viel übrig von meinem Verdienst – was ich eben anhand der Buchhaltung feststellte, also doch gäbig dieses Zeug ????. Ich war als ich den ersten Teil geschrieben habe wirklich am Punkt, an dem ich mich fragte was ich will und warum ich das alles auf mich nehme. Keine Zeit mehr für mich, für den Haushalt – nur am abreifflen von Aufträgen (Was mir bytheway immer sehr viel Freude bereitet hat). Ich habe den ersten Teil geschrieben um euch eigentlich auf mein Ende vorzubereiten – denn ich war nicht mehr glücklich so wie es lief und es kann nicht sein, dass alles gut läuft und trotzdem weder Zeit noch Geld übrig war am Schluss. Als ich aber die Biografie angefangen habe zu schreiben, habe ich schnell gespürt, dass ich soooo viel erreicht habe, ich von ganzem Herzen Handlettering und meine Kurse liebe und ich mir gar nicht vorstellen kann, was ich sonst machen wollte. Hmmm, also eine Idee hatte ich mit mir, aber da mich mein Buddy nicht einstellen wollte musste ich halt einen anderen Weg finden (Danke du Buddy, dass du mich nicht wolltest und danke für das Gespräch damals – du bist auch etwas schuld an meiner jetzigen Lage ????)

Ja, aber welchen Weg? Ich glaube ich war sehr eingefahren und wusste gar nicht was ich anders machen könnte. Also doch eigentlich wusste ich es ganz genau, aber ich getraute mich nicht und wusste auch nicht, ob es DIE Lösung war. Dann kam meine zweite Heldin ins Spiel und lange habe ich hin und her studiert ob ich das will und kann und gottsei dank, habe ich diesen Schritt gemacht und ich habe wunderbare Unterstützung um meine Ideen und Visionen umzusetzen und Jemand mit dem ich über mein Business sprechen kann und mir immer wieder neue Inputs gibt um Mut zu finden es einfach zu machen.

Ich muss euch ja gar nicht wirklich erzählen was ab dann alles abgegangen ist, ich konnte schon viele meiner Idee umsetzen, ich fand endlich den Mut das Kreativ Abenteuer loszulassen und mir eine andere Sichtweise für mein Geschäft zu erlauben.
Der neue Name und das Logo hatte ich eigentlich schon lange in der Schublade, nun habe ich es einfach gemacht (im übrigen nochmals einer der Besten Entscheidungen meines Lebens ????)
Der Handlettering OnlineKurs sass schon ewig in meinem Kopf, aber ich wusste nie wie ich meine Werte, welche mir sehr Wichtig sind, in so einen Kurs packen kann. Ja, ich würde sagen, ich habe es geschafft. Es ist super und ich kann voll und ganz dahinter stehen und es bereichert mich unheimlich! Voll mein Ding…

Ich «stogle» nicht mehr den Aufträgen hinterher, ich konzentriere mich voll und ganz auf die Online und die OfflineKurse – welche halt einfach immer das Schönste waren an meiner Arbeit, ich aber gar nie die Zeit fand, diese auszubauen – ich liebe es über Buchstaben zu sprechen, Menschen abzuholen und sie beim schön Schreiben zu inspirieren. Die Aufträge, welche ich nun noch mache, mache ich mit der selben Leidenschaft wie damals als alles begann. Die Buchhaltung habe ich kürzlich abgegeben (ach wie geil fühlt sich sowas an… krass), ich habe Struktur in meinen Alltag gebracht, soweit das halt mit einem ChaotenHirn funktioniert, habe Zeit für die Familie, den Haushalt und den Hund.

Jaaa, ich bin voller Energie und du kannst gespannt sein, was ich noch alles für Ideen habe – denn ich haue alles raus imfall und ich freue mich darauf wie Bolle mit dir meine Leidenschaft Handlettering zu teilen!!

Hey – und merci, dass du soweit gelesen hast & du mit auf der SchriftWolke sitzt, ich freue mich auf dein Kommentar*

Herzens Umarmung, Ste*