Menü

i wie interferenz

Schimmernde Farben erhellen das Herz – Aquarell Lettering

Heute mache ich mal etwas Werbung und das aus vollster Überzeugung und Freude!

Kennst du die Metallic und interference Farben von Van Gogh schon? Ich liebe sie und es macht echt Spass sie zu vermalen!

Dieser tolle Kasten gibt es mit 6 metallic Farben (Silver, Gold Light, Gold Deep, Bronze, Cooper, Graphite) und 6 interference Farben (White, Yellow, Red, Blue, Violet und Green) im Kasten befindet sich auch schon ein SpitzPinsel.

Alle Farben bekommst du auch einzeln im Näpfchen oder in Tuben.

Du brauchst dazu nur noch Wasser und das tolle schwarze Aquarellpapier, ebenso von Van Gogh.

Als ich das Wort Interferenz nachschlagen wollte, wurde es mir zu Wissenschaftlich. Aber in Ste*isch erklärt: Es ist eine Lichtbrechung, je nachdem wo das Licht hinfällt, verändert sich die Farbe. Ok ich lege grad nicht die Hände ins Feuer für diese Erklärung – die Farben sind einfach mega hübsch und zaubern einen Perlmutt ähnlichen Effekt auf dein Papier und verschönern deine Lettering enorm!

Es fällt mir grad wirklich etwas schwer, den Effekt dieser Farben zu umschreiben, deshalb habe ich dir ein Video gemacht. Das ist wohl viel einfacher!

Viel Spass beim ausprobieren. Gerne darfst du die Farben auch an einer meiner Kurse testen, wenn es dich gepackt hat, dann empfehle ich dir mein neuer Kurs: Aquarell trifft Handlettering!

Handlettering, lettering, schön schreiben, kurse, lernen

G – wie Galaxie

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine Galaxie machen kannst.

Wieso ich eine Woche zu spät dran bin, liest du HIER!


Verwendete Farben:
Ecoline Fässchen: Magenta337, Blauviolett548, Indigo533, Schwarz700
Weisser Stift, GellyRoll Sakura.

Um eine Galaxie zu malen, fängst du mit der hellsten Farbe an, mache dir
verschieden satte Stellen und lasse die zwei hellen Farben (337&548)
ineinanderfliessen. Lass es trocknen.


Gehe dann zuerst mit dem Indigo rüber, lasse hierbei auch helle Stellen
offen. Am Schluss noch mit Schwarz, achte darauf, dass du schön fliessende Kanten hast und es ineinanderfliesst. Dies schaffst du, indem du genügend Wasser nimmst!


Ehe du noch die Sterne anbringst, lasse es gut trocknen, sonst saugen die weissen Punkte die Wasserfarbe auf! Die Sterne sind verschieden grosse Punkte, welche ich mit dem GellyRoll gemacht habe. Als alternative, kannst du hierfür auch weisse Tinte mit der Zahnbürste aufspritzen.


Und fertig ist deine Galaxie!

Galaxien kannst du auch mit türkistönen machen oder die Farben, welche zu dir passen.

Da ich es recht schwierig finde es mittels Worte zu verstehen, hänge ich dir noch ein Video an. Dies ist übrigens ein Teil des Handlettering FortsetzungsKurses welcher im Herbst wieder Startet.

Berlin Letters

Wowwzers war das ein Erlebnis!

Langsam bin ich hier aus meiner Reiseblase befreit und kann euch nun ausführlich Berichten.

Vielleicht sollte zuerst gesagt sein, dass ich echt nicht sooo gerne Reise und erst recht nicht ohne meine Familie. Aber als ich das erste mal von dem Berlin Letters Festival in Berlin las, zog es mich magisch an und ich wusste ich musste das tun. Mein Abenteuer des Jahres!


Berlin Letters ist ein neues Festival für Lettering, Sign Painting, Kalligrafie und Type-Design. Drei Tage Austausch und Inspiration für Designer und alle Schriftbegeisterten – mit großartigen Sprechern und Sprecherinnen, Profi-Workshops und Halligalli. Zum Zuhören, Zusehen, Handanlegen. Und natürlich zum Leute treffen und Netzwerken.

https://berlinletters.com/

So kaufte ich bereits im Dezember die Tickets, ohne genau zu wissen wie es abläuft, welche Workshops es geben wird.

Wir Schweizer taten uns zusammen und Romana, die gute Seele, kennt in jedem Ecken der Welt irgendwer der eine Wohnung vermietet, so war auch schnell klar wo wir unterkommen werden!

Am Mittwoch Abend ging es dann los, ich reiste mit Romana im Nachtzug Richtung Berlin. Die anderen Beide gingen schon eher, da sie es sich so einrichten konnten. Ok… der Nachtzug war nicht unbedingt der Hit, könnte man schlafen bei dem gerüttel, vielleicht eher 😉 Aber ein Abenteuer war es allemal und viel gelacht haben wir auch! Es ging alles schlag-auf-schlag, unser Zug hatte Verspätung und so reichte es uns zeitlich nicht zuerst in unsere Wohnung zu gehen. Also direkt in Berlin angekommen, weiter in den Bus nach Neukölln wo das Festival stattfand.

berlin Letters, schweizercrew, Romanaschrift, Handlettering, illustration
Bild von Romanaschrift.ch welche sie ins Gästebuch gezeichnet hat! Ist es nicht meeega schöön?!?

10.03 Uhr kamen wir dann beim Eventlokal an, checkten hecktisch ein und verteilten uns an die ersten Workshops.

Donnerstag

Workshop Breitfeder-Kalligrafie

Ich durfte bei Andreas Frohloff einen Breitfeder-Kalligrafie Workshop machen. Wir durften jenste Schreibgeräte ausprobieren und Andreas gab uns ein enormes Wissen der Geschichte weiter. Blöd nur, dass ich halt die gebrochene Schrift wenig beherrsche, es hat mir jedoch Spass gemacht alles auszuprobieren.

berlin Letters, Handlettering, breitfeder, kalligrafie, parallelpen

Am geschmeidigsten fand ich das BalsaHölzchen, es schrieb sich wahnsinnig schön mit ihm und ich mag die Einfachheit eines Schreibgerätes!

Die zugeschnittenen Parallepens durfte ich schon bei der lieben Iris kennenlernen, den RulingParallelpen kannte ich noch nicht und den fand ich sehrsehr cool!


Nach diese tollen 3h hatten wir eine kurze (sehr kurze) Pause. Aber essen und durchatmen wird ja bekanntlich eh überbewertet 😉 Danach ging es schon los mit der Begrüssung und den halbstunden Talks.

Ich glaube es wäre to much, wenn ich nun über jeden Einzelnen berichte. Ich werde euch einfach ein paar rauspicken, welche mich echt berührt haben.


Talks

ivan castro, handlettering, legend
Foto von Romana!

Den Auftakt machte Ivan Castro…. schmelz… Ich glaube ich bin ein LetteringGroupie! Ein sehr sympathischer Kerl aus Barcelona. Ich finde auch sein Buch der Hit und er erzählte uns, wie er mit Lettering begann und was in inspiriert. Ein talk auf englisch, ich kann ja kein englisch, aber einiges konnte auch ich mitnehmen!


Wer mich am meisten inspiriert und berührt hat war Merle Michaelis! Als ich das Program las (Merle Michaelis – Kalligrafie & Kampfkunst), wollte ich diesen Talk eigentlich auslassen, aber irgendwie sassen wir so, dass ich nicht weg kam – zum Glück!

Merle arbeitet unteranderem grossflächig mit einem Besen. Mit ganzem Körpereinsatz und geerdet und mit allem Philosophien des KongFu. Also „Bleibe im Gegenwärtigen Moment“ „bewerte dein Tun nicht immer sofort“ „Erwartungen loslassen“ also alles schlaue Dinge, wie ich finde!!

handlettering, merle michaelis, a, letters
LieblingsTalk von Merle Michaelis

Sie sprach von Bewegung, Achtsamkeit, Rhythmus und Kontuität. Das der Schwung aus der Mitte des Körpers und dem Geist kommen sollte und Wiederholungen sich irgendwann mal ins Muskelgedächnis einprägen werden. Sie schreibt auch lauter kleine a`s – mal schauen was da noch so kommt 🙂

Eine sehr authentische, herzliche Persönlichkeit – ich bin froh, steckte ich auf meinem Stuhl fest!!


Hier ein kleiner Einblick von den weiteren Talks, die Zusammenfassung konnte ich btw erst Zuhause machen. Ich war nicht im Stande, direkt Notizen zu machen. Ich durfte die wunderschönen Notizen von Romana abfotografieren, damit ich mich Zuhause wieder erinnern könnte.

Handlettering, BerlinLetters, Lettering, schön schreiben, Festival

Verpasst habe ich dann leider den Talk von Guido de Boer und die 7×7 Vorträge – aber ich klappte hungrig und voll müde fast zusammen. Also gingen wir mal weiter.


Freitag

Workshop Flourishing

Nach genügend Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück ging es auf zum nächsten Workshop. Da ich mir die deutschen Workshops ausgesucht habe, ging ich zu Stefanie Weigele von Federflug an den Flourishing-Workshop.

flourishing, Workshop, Spitzfeder, Kalligrafie, Handlettering
Ha! Mein Werk 😀

Ein sehr bereichernder Workshop! Ich fand es klasse, dass wir hier direkt zu den Flourishes gegangen sind. Obwohl es ein Thema ist, welches erst nach dem erlernen der englischen Schreibschrift mit der Spitzfeder kommt. Aber genau dies hat es ausgemacht, denn wie man es erahnen kann, bin ich mit der Kalligrafie noch nicht soweit, dass ich sagen kann dass ich es beherrsche.

Ich habe auch vorab schon einige Anleitungen zu den schwungvollen Verzierungen gelesen und im grossen und ganzen war es nichts Neues (üben muss man halt doch, lach). Aber die Herangehensweise mit Butterbrotpapier und Bleistift und dem Einschreiben mit verschiedenen Schwungübungen fand ich sehr sinnvoll und war für mich neu in diesem Zusammenhang!

Auch bei Stefanie lernten wir vieles über alte Schriften und das es sehr wertvoll ist, alte Schriftbilder zu analysieren!


Talks

Ja, am Donnerstag gab es einige interessante Talks. Zu beginn kam der Hubert Jocham. Ein sehr sympathischer, lustiger Allgäuer, welcher uns Einblick gegeben hat wie er Arbeitet und wie er von Hand zu einem Logo oder einem Font kommt. Er sprach auch von gesundem Widerstand und er sei ein konstruktiver Rebell.

Nach diesem Vortrag ging ich mal auf seine Webseite und staunte nicht schlecht, welche Logos aus seiner Hand sind – von diesen hat er nichts gesagt. aber hey, geht selber mal schauen, dass sind einige welche uns einfach im Kopf sind, krass!


Danach kam Fritz Grögel, dies war auch einer meiner Lieblingtalks! Mann, hat dieser Herr ein Wissen über die Schriftgeschichten in verschiedenen Ländern! Und eine „gsüffige“ Stimme, der man einfach gerne zuhört!

Und mega, was man in einer halben Stunde so alles lernen kann!

Wenn es jemand interessiert, ich fand durch die vielen tollen Berichte des Festivals heraus, dass Fritz einen YoutubeFilm hat. Ich finds mega spannend! (Achtung BuchstabenNerdig!)


Dann kam Chris Campe, welche die tollsten Handlettering und Brushlettering Bücher schrieb und btw Co-Organisator des Festivals ist. Sie erzählte von verschiedenen Lettering Hacks und was ich sehr lustig fand:

Handlettering, Lettering, schön schreiben, Berlin Letters


Na? kennt ihr diesen Satz? Wenn nicht, warst du noch nie an einer meiner Brushlettering Workshops 😉


Dann kam auch noch Martina Flor. Auch ihr Buch ist eines welches ich sehr mag und ich glaube es war auch eines der ersten deutschsprachigen Handlettering Bücher. Daher auch eines, nebst den Büchern von Chris, welches ich tatsächlich gelesen habe.

martina flor, heandlettering, schön schreiben

Man merkte, dass es Martinas Welt ist solche Talks zu halten, es war sehr angenehm ihr zuzuhören, jedoch war nicht viel Neues, da sie Passagen aus ihrem Buch erklärt hat.


Ich ärgere mich ein wenig, dass ich die Talks von Gayane Yerkanyan (Sie war mein RunningGag am ganzen Festival und heee, sie hat ne Frisur) und Otto Baum sausen liess. Aber irgendwann braucht mein filterloses Hirn halt einfach pausen. Und Ottos Wallphabet durfen wir auf der Terrasse bestaunen!

Samstag

Sightseeing mit Romana

Ja du liest Richtig! Romana und ich haben am Freitag Abend beschlossen, dass wir am Samstag morgen aufstehen und noch etwas Anderes sehen wollen. kann ja nicht sein, dass wenn ich mal in einer solch grossen Stadt bin und nur vom Hauptbahnhof nach Neukölln tingle.

Es wollte niemand mitkommen, lach, um neun Uhr fanden wir es dann auch nicht mehr die beste Idee, da wir voll müde waren. Wir standen um 5.30 Uhr auf und gingen mit dem Bus Richtung Friedrichhain, dort hat es am meisten Streetart und die wollten wir uns anschauen gehen.

sightseeing, berlin, friedrichshain, streetart
Hier meine Zusammenfassung!

Romana ist der beste TouriGide ever! Danke du Liebe, ich bin froh, haben wir das gemacht!!

Workshop Brushlettering

Um 10 Uhr ging es dann wieder los mit dem bereits letzten Workshop bei Chris Campe – ich fand es super! Und ich habe auch einiges gelernt und weiss nun, wo ich weiter üben kann und es war auch toll mal zu erleben, dass ein Profi wie Chris auch vieles sagt, welches an meinen Kursen vorkommt!

Und ich und das kleine r schlossen Freundschaft, was aller höchste Zeit war!!


Talks

Am Samstag war mein Kopf bereits ziemlich übersättigt und ich habe die Zeit der meisten Talks auf der ruhigen Terrasse verbracht.

Die Talks von Francis Chouquet und Doro Ottermann habe ich gesehen und es waren Beide grandios! Ich bin schon lange ein Fan von Francis auf Instagram, er arbeitet in Basel und wohnt in Frankreich und ich durfte schon vor kurzer Zeit bei ihm einen Workshop besuchen, deshalb war es Ehrensache am Talk teilzunehmen! Und doro bot wohl den lustigsten Talk des ganzen Festivals, er war sehr sehr erfrischend. Aber seht auf der Zusammenfassung:

handlettering, illustration, challenge, berlinLetters

Als dann schon fast alle 250 Leute voll mit Informationen waren, kamen als letzter Talk noch High on Type, ein KünstlerKollektiv aus der Niederlande. Läck! war das ein spektakuläres Ende und wieder ein Grund um Groupie zu werden! Die boten schnell eine Show, es waren alle wieder da und die Post ging ab. Es waren auch die Jungs, welche auf dem Rooftop die tolle Wand gestaltet haben.

Die haben sie am Schluss in Stücke gesägt und jeder durfte ein Teil mit nach Hause nehmen – eine sehr coole Erinnerung an ein grandioses Festival! Bei mir ist jetzt ein Teil von React – findest du es?


Am Sonntag fuhr ich dann ganz alleine mit dem Zug zurück in die Schweiz, ich habe es sehr genossen 8h einfach dazusitzen!

Fazit

Ochhhh war das schön!! Ich bin froh, habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen und durfte drei Tage mit Menschen verbringen, welche die selbe Leidenschaft haben. Ich habe viel gelernt und weiss, dass es noch sooooo viel gibt, was ich lernen will und üben muss/will!

Und voll krass, dass du bis hierher gelesen hast – ich glaube ich habe noch nie einen sooo langen Blogbeitrag geschrieben – lasse mir doch einen Kommentar da, ich würde mich freuen!

Ste*

F – wie falsche Kalligrafie

Ohne Feder schreiben wie ein Kalligraf

Bei dem Buchstabe F kommt eine meiner meist gebrauchten Techniken – die falsche Kalligrafie oder faux calligraphy. Wie es der Name wieder einmal verratet, ahmt man die Kalligrafie nach.

handlettering lernen, lettering, schön schreiben, kurse, kalligrafie
Hier ein falsche Kalligrafie mit meiner normalen Handschrift.

Das heisst, es wird mit der Strichstärke jongliert, es gibt einige Striche die du hierfür dicker zeichnest und andere sind dünner. Wie hoch du den Kontrast beider Striche machst, ist dir überlassen.

Man könnte es auch aus dem Bauch heraus machen, aber wie bei fast allem, gibt es auch hierfür eine Regel, welches dein Handlettering Werk harmonischer wirken lässt und der Kalligrafie näher kommt!

Ein Kalligraf gibt bei jedem Abstrich Druck auf seine Feder, somit spreizt sich diese und der Strich wird dicker. Bei den Aufstrichen sollte er nicht drücken, da sonst die Feder kaputt geht oder die Tinte nicht fliesst und ohne Druck bleibt der Strich feiner.

handlettering lernen, lettering, schön schreiben, kurse, kalligrafie

Also ganz einfach! Die Lücken die nun entstanden sind, kannst du mit schwarz ausmalen, so kannst du auch noch nachbessern bis es dir gefällt. Du kannst es auch aus schraffieren, punkten, bunt ausmalen oder dich einfach kreativ austoben – feel free!

Anleitungsvideo Falsche Kalligrafie

Schritt-für-Schritt Bilder Blumenschrift

Zuerst skizzierst du dir deinen Schriftzug vor. Ich mache mir hierfür Linien, damit ich gerade bleibe. Zeichne dir auch schon die Abwärtsstriche breiter und achte darauf, dass diese breiten Striche auch in etwa gleich breit sind.

BeistiftSkizze

Als nächster Schritt geht es ans füllen der dickeren Striche. Ich habe hier verschiedene, einfache Blumen gemacht, da es zum Wort passt. Aber es geht auch mit jeder anderen Füllung. Fast wie beim backen – Grundrezept bleibt gleich, die Füllung kannst du nach belieben oder Saison anpassen 😀

Wenn du noch zuviel Leerraum hast, kannst du diese gut mit Punkten auffüllen. Die Form sollte so gut gefüllt sein, damit es keine Outline mehr braucht.

Danach kannst du noch die dünnen Striche, also die Aufstriche machen. Die Bleistiftstriche werden mit einem weichen Radiergummi wegradiert und fertig ist dein Werk!

handlettering lernen, lettering, schön schreiben, kurse, kalligrafie
chic, oder?!

Viel Freude beim ausprobieren! Zeig mir doch dein Werk per email oder in der FacebookGruppe BuchstabenKünSte*

handlettering lernen, lettering, schön schreiben, kurse, kalligrafie

E – wie Elemente

Elemente

Ja, auch wenn es beim Buchstaben zeichnen nicht wirklich um Elemente geht, sind sie schöne Anhängsel welche deine Werke noch schöner machen.

Mit verschiedenen Elementen kannst du deinem Handlettering Charakter geben, Wörter hervorheben oder Texte trennen. Ich versuche bei meinen Letterings jeweils ein Gefühl auszudrücken, wenn ich dieses Gefühl nicht mit der Schrift selber herbeiführen kann, verwende ich gerne kleine Zeichnungen.

Handlettering, Elemente, Zeichnung, Lernen, Lettering, schön schreiben

Hier nur einige Möglichkeiten, ich bin überzeugt, dass dir noch viele weitere in den Sinn kommen.  Rahme das Wort welches du hervorheben möchtest in Tropfen oder sogar in Klammern. Ein Rähmchen kannst du auch sehr gut nur um ein Wort machen oder du rahmst den ganzen Spruch ein, so fällt auch etwas Weissraum weg.

Versuche doch das Wort in einen Buchstaben zu binden – vielleicht passt es ja. Oder du hängst die Geburtstagszahl des Geburtstagskindes an das Schnürchen, anstatt der Sterne wie bei dem ersten E oben.

Handlettering, Elemente, Ideen, schön schreiben, lernen, Lettering       Handlettering, Elemente, Ideen, schön schreiben, lernen, Lettering

Pfeile und Sterne gehen immer, wie ich finde. Schau dich in der Welt um und suche alternativen zu deinen gewohnten Kritzeleien. Bei mir sind das oft Phasen. Ich brauche lange dieselbe Art von Zeichnungen und irgendwann habe ich diese gesehen und mache andere.

Handlettering, Elemente, Zeichnung, Lernen, Lettering, schön schreibenAuf diesem Bild siehst du eine kleine Auswahl an Linien, welche du auch ganz gut für Kränze, Rahmen, Pfeile, Trennlinien gebrauchen kannst oder sogar für die dicken Buchstaben, welche ich dir in diesem Blogbeitrag gezeigt habe!

Hübsche dein Handlettering Stück auf und gib ihm damit das gewisse Etwas! Und dein Werk in der BuchstabenKünSte* Gruppe – ich würde mich sehr freuen!

Wenn du dich nicht traust, helfe ich dir gerne dabei!

C – wie ConvexBeveled

Ein etwas komischer Titel, gell. Dank der englischen Sprache habe ich auch etwas beim C in unserem AnleitungsABC. Dieses Thema richtet sich an schon geübte Handletter Freunde, denn es gehört in die Schatten Familie.

Handlettering, Schatten, schön schreiben, lernen, Buchstabe C

Convex heisst übersetzt gewölbt, erhabenrund und Beveled heisst abgeschrägt, angeschrägt

(also so sagt es mir der Übersetzer, denn englisch und ich sind keine Buddys ;-))

Ich kenne diese Art zu arbeiten aus dem SignPainting, jedoch sieht man sie auch immer vermehrt unter den Handletterer und auch bei dem Brushlettering kannst du es als Verzierung gebrauchen. Auch ist die Handhabung wie bei den Schatten, wenn du mal den SchattenKnopf im Kopf gelöst hast, dann geht es ganz gut!

Am einfachsten ist es mit einer dicken Blockschrift (wie du dicke Buchstaben machst), dann teilst du den Körper in vier Teile. Am Besten geht das, wenn du den SkelettBuchstaben zeichnest und dann die Dreiecke oben und unten anfügst. Die Schrift soll ja in den Spitzlaufen auf der Oberfläche. Und wenn du denkst, der Buchstabe sei ein Haus mit Spitzdach in der Vogelperspektive, dann weisst du auch wo die restlichen Striche hinkommen.

Nun solltest du dir überlegen wo deine Sonne steht und das Feld, welches am nächsten an der Sonne ist wird am hellsten. Das Feld welches gegenüber diesem liegt ist am dunkelsten, da es ja im Schatten steht. Uff, das ist ein wenig wie malen nach Zahlen…. Und so malst du nun deine Buchstaben aus.

Convex, BeveledHandlettering, Schatten, schön schreiben, anleitung, lernen, Buchstabe C

Dies ist schon die ganze Hexerei, es sieht komplizierter aus als es ist!

Wenn du sConvex, BeveledHandlettering, Schatten, schön schreiben, lernen, Buchstabe Cchon geübt mit dem Brushpen bist, dann kannst du es auch gut in einem geschwungenen Schriftzug machen. Das Prinzip bleibt dasselbe. Dort kannst du die Abstufungen der Farbe auch machen, indem du einfach jeweils einmal mehr über die Fläche malst.

Den Frühling hier habe ich mit Wasserfarbe gemalt, wenn du genau hinschaust, stimmt nicht alles, aber heee – sieht doch trotzdem schön aus, oder?!

Ich würde mich freuen, wenn du dich auch mal darin versucht und zeige doch dein Werk in der BuchstabenKünSte*Gruppe oder füge auf Insta den #BuchstabenKünSte an dein Bild!

 

 

B – wie Brushlettering

Heute erzähle ich dir etwas über Brushlettering. Wie du beginnst und was dir hilft, schöne Schriftzüge zu gestalten.

Brushlettering nennt man die Kunst, mittels Pinsel oder Pinselstift Buchstaben zu formen. Hierzu gibst du bei jedem Abstrich Druck auf das Gerät und bei den Strichen, welche rauf gehen, lässt du den Druck los. So entstehen verschiedene Strichdicken. Etwas Übung braucht es schon.

Im Netz gibt es aberviele Vorlagen, welche du nachzeichnen könntest. Ich empfehle dir das nicht, versuche dich auf weissem Papier und schreibe die Buchstaben in verschiedenen Formen, so findest du eher heraus wie dein Schwung funktioniert und du lernst bereits von Anfang an DEINEN eigenen Schwung.

Beim Papier wählst du eines mit glatter Struktur, dies schont deine Brushpens. Ich mag zum üben ein preiswertes Laserdruckpapier, diese haben eine feine Oberfläche.

Handlettering, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben
Zuerst mal zu den Schreibgeräten. Bitte beachte, dass es ganz viele Brushpens gibt und nicht jeder funktioniert gleich gut. Ich kann dir hier auch nicht den ultimativen Stifte Tipp geben, da es bei jedem anders ist.

Tombow Fudenosuke und der

Pentel touch sign eignen sich für Anfänger sehr gut. Da die Spitze etwas härter ist.

Faber Castell, die verfügen über eine wunderschöne Farbpalette.

Ecoline, welche meine Lieblinge sind, weil sie so schön saften.

Tombow Dual ABT hat jeder Zuhause, welcher sich bereits schon mal in einer Papeterie erkundigt hat – ganz ehrlich – dies ist nicht mein Freund. Die Farbpalette ist zwar unschlagbar, jedoch hat er eine sehr weiche und grosse Spitze, welche einem nichts verzeiht und dadurch schnell frustrieren kann. Gell, dies ist jetzt einfach meine Meinung und muss für dich nicht so sein.

Pentel Aquarell Pinselstift, der verhält sich wie ein Pinsel, er hat auch einzelne Häärchen. Ist aber auch eher ein Stift für Fortgeschrittene.

Handlettering, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben
Diese Stifte, welche ich hier nenne, sind nur ein kleiner Teil, welche zurzeit auf dem Markt sind. Sobald der Stift nachgibt, kannst du mit ihm Brushlettern. Das kann auch ganz gut ein weicher Bleistift oder ein gewöhnlicher Pinsel sein!

So nun genug Gequatscht. Am ehesten lernst du, wenn du einfach mal beginnst. Also – LOS!

Übe zuerst die Abstriche mit Druck und die Aufstriche mit loslassen. Lockere zuerst dein Finger und Handgelenke, setz dich gerade auf den Stuhl. Der meist gesagte Satz an meinen Kursen: Du darfst mehr drücken! 😉

Wenn du diese einigermassen hinbekommst, dann versuche mal die Striche zusammen zu fügen und mache Kreise. Vergiss bitte nicht zu atmen und mache die Übungen langsam und bewusst!

Handlettering, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben

Nun kannst du bereits Buchstaben schreiben. Setzte so oft wie möglich ab! Auch wenn es Verbundene Schrift heisst, heisst es nicht, dass du alles in einem Zug durchschreiben sollst. Wenn du absetzt, hast du Zeit, um zu atmen und zu überlegen wie es weitergeht, ohne einen Pflatsch auf dem Papier zu haben! Auch gibt es beim Brushlettern keine Doppel Striche, diese wirst du sehen und sie sind unschön.

Handlettering lernen, Brushlettering, Alphabet, schön schreiben
Löse dich von der gelernten Schulschrift, du darfst Buchstaben auch Anders schreiben, sie sollten einfach noch erkennbar sein. Hier einige Varianten von mir (schwarz sind die, welche wir mal gelernt haben. Grün Variante, wie du sie auch noch schreiben kannst):
Handlettering lernen, Brushlettering, Alphabet, schön schreibenNun bist du gewappnet und kannst mal Anfangen zu üben. Ich freue mich, dich an einer meiner HandletteringKurse begrüssen zu dürfen.

A- wie der Anfang

Wie fängst du am besten an mit dem Handlettering? Es ist ganz einfach und die Werkzeuge, welche du brauchst, hat jeder Zuhause.

 

Wenn dir noch nicht ganz klar ist, was den genau mit diesem Handlettering gemeint ist, dann lies doch noch diesen Blog: Was genau ist Handlettering?

 

Als ich angefangen habe, mich mit Buchstaben auseinanderzusetzen gab es noch kaum Material dazu. Was die ganze Sache deutlich einfacher gemacht hat. Denn man schrieb halt einfach mit dem was man Zuhause hatte: Farbstiften, Fineliner, Filzstifte und Co. Und ja, manchmal war es auch nur der einfachste Kugelschreiber, der flutschte.
Ich möchte damit sagen, dass du nicht zuerst teures Material einkaufen musst, um mit deinem neuen Hobby zu beginnen. Logisch ist es schön, schönes Werkzeug zu haben – aber es ist nicht entscheidend ob du Freude an der ganzen Sache finden kannst.

 

Ich möchte dir hier auch nicht das ultimative Produkt vorstellen, denn mein Lieblingsstift, muss nicht dein Lieblingsstift sein! Einer mag es flutschig, der Andere kratzig und noch ein Anderer mag Farbstifte am Liebsten – so soll es sein! Und in den Papeterien kannst du viele Stifte testen, mach das und schau, welche Stifte dir gut in der Hand liegen und dir ein wohliges Gefühl beim schreiben bescheren.

 

Hier ist das Basic HandletteringMaterial, welches sinnvoll ist:


Fineliner in verschiedenen Strichdicken
Bleistift, hier eignet sich ein weicheres sehr gut

Radiergummi, ich mag auch hier ganz weiche
Geodreieck

Optional:
Ein weisser Stift (zum Beispiel der GellyRoll von Sakura)
Brushpens (Pentel touch sign und der Tombow Fudenosuke, sind gute Anfänger Stifte)
Wasserfarbe (Ein Kasten oder die tollen Farbfässli von Ecoline)
Sehr glattes Papier (Die meisten LaserDuckerpapier haben eine sattinierte Oberfläche)

Zu den Brushpens erzähle ich dir im nächsten Blog mehr (das Anleitung ABC geht ja weiter, gell 😉), da gibt es noch viel zu sagen und würde dieser Anfang hier sprengen. Zu sagen ist nur, es gibt nicht nur die Tombows ABT DualDinger!

 

 

 

 

Beginne mit deiner eigenen Handschrift und versuche diese mal zu Verändern. Ziehe sie lang, mache sie dick, hänge Serifen an. Versuche mal was alles so passiert. Sobald du mal angefangen hast, dich aus deiner gewohnten Schreibschrift zu lösen, schaust du auch die viele Inspiration im Netz anders an.
Hier einige Varianten, welche du mal testen kannst:

handlettering, Online kurs, schön schreiben, lernen, lettering, Kalligrafie

Versuche Schriftbilder zu analysieren: wie sind die Rundungen, wie die Endungen, gibt es wiederkehrende Punkte in der Schrift? Je mehr du dir anschaust und genauer betrachtest, desto eher kannst du auch die Vielfalt deiner Buchstaben verändern.
Wichtig ist auch, dass du zu beginn langsam arbeitest, die Geschwindigkeit ist kein Ziel bei dem Buchstaben malen. Die Welt ist schon genug schnell, lass dir Zeit und entspanne dich beim Zeichnen! Das Tempo kommt dann irgendwann mal durch die Übung.

 

Good Vibes only! Wenn du mit Freude am schreiben bist, sieht man es dem Schriftbild an! Handlettering kann man zwar üben, aber nicht erzwingen! Und ein Buchstaben merkt es, wenn du ihn nicht magst!

 

Schreibe mit Bleistift vor und ziehe Linien. Es hilft ungemein, wenn du den Schriftzug bereit einmal gesehen hast, du kannst noch ausbessern und ändern was dir nicht gefällt, ehe du ihn mit Fineliner nachzeichnest.

 

Lass dich nicht entmutigen, auch wenn es noch nicht so aussieht, wie du es gerne hättest! Üben ist der entscheidende Schlüssel dazu. Ehe du deine Stifte in eine Ecke schmeisst, besuche einen Kurs, dies wird dir helfen!

Ich freue mich, dass du hierher gefunden hast und du mit dem schönsten Hobby aller Zeiten beginnen willst! Anfangen ist jeweils auf eigene Gefahr, gell, denn es kann sehr schnell süchtig machen!

Es geht weiter mit dem Alphabet, ich werde dir zu jedem Buchstaben etwas erzählen und erklären. Wenn du nichts verpassen willst, dann trage dich doch in den {Hand}Letter ein.

Herzlichst, Ste*

 

Ste*Kurse ABC

Nimmt es dich wunder, wie es an meinen Kursen ablauft? oder wolltest du schon immer mal kommen, aber hast es bis anhin noch nie geschafft?

 

Ich will dir in diesem Blog aufzeigen, was mir an den Kursen wichtig ist und was meine Kurse ausmachen. Ja, jeder macht es Anders (hoffentlich auch, sonst wird es langweilig!) und ich freue mich, wenn dir meine Art zu unterrichten gefällt und ich dich an einem SchreibAbend begrüssen kann.

Du weisst ja sicherlich bereits, dass ich gerne vieles in Alphabete verpacke, es gibt mir einen schönen Rahmen vor, etwas Mittzuteilen. Sei es als Wort aneinander gereiht oder als Reihenfolge für Challenges, Texte oder ähnliches.  Deshalb auch heute ein Ste*KurseABC

A – authentisch, ich bin wie ich bin und ich nehme selten ein Blatt vor den Mund, ich spreche wie mir der Schnabel gewachsen ist und verpacke nichts in glitzrigem, schmierigem Papier.

B – bemüht, ich bin stets bemüht dein ganzes Können rauszukitzeln.

C – „Cheibe gmütlich“ – Es ist mir ein Anliegen, dass sich jeder in meinem Atelier wohlfühlt.

handletteringkurs, schön schreiben, Lettering, Schweiz  
D – Denkanstösse – Ich stelle gerne Gegenfragen, meist kommt man selber auf eine Antwort und die setz sich besser im Hirn nieder als vorgekautes Wissen.

E – Eigenes – An meinen Kursen hat alles Platz, ich hole dich bei deinem WissensStand ab und schaue was DIR gefällt und DU brauchst!

F – Fakten – ja diese lege ich dir auf den Tisch. Ob du diese dann anwendest oder nicht, ist deines.

G – Grundlagen – Die bekommst du mit auf den Weg, es wird geübt an den Kursen, aber das meiste ist für Zuhause. Ich mag nicht Kurse künstlich in die länge ziehen.

H – Herzenssache – Handlettering ist eine Herzensangelegenheit von mir und dieses sollst du an meinen Kursen spüren und dich anstecken lassen davon.

I – Individuell, auch in einer grösseren Gruppe schaffe ich es individuell auf dich einzugehen.

J – Jubel, ha! Ja das gibt es manchmal an meinen Kursen, weil Erfolge erlebt werden oder Einsichten gewonnen werden.

K – Kaffee, ohne geht’s halt einfach nicht!

L – Langjährige Erfahrung, mittlerweile durfte ich an die 1000 Menschen unterrichten an meinen Kursen. Ich sehe oftmals schon wenn du zur Türe hinein kommst, wie du schreibst und was du brauchst. Mir reicht ein Schriftbild von dir und ich sehe wie du vorgegangen bist. Okeee, das ist Schriftpsychologie – voll spannend imfall!

M – Motivation, ist das a&o, es ist mir wichtig, dass du Freude am üben hast!

N – Nicht bezahlt, mit dem möchte ich nur sagen, dass ich von keiner Firma bezahlt werde. Ich arbeite mit Material welches ich für gut befinde und ich muss nicht eine bestimmte Marke puschen.

O – offenherzig nehme ich dich in die Buchstabenfamilie auf.

P – persönlich, ich bin und bleibe ein Einzelunternehmen, es ist mir Wichtig, dass jeder Kurs von mir selber geführt wird. Ich bin auch die Person, welche die Anmeldungen entgegennimmt und mit dir Kommuniziert wenn du Fragen hast*

Q– Quasseln, ich kann an meinen Kursen kaum aufhören über Buchstaben zu sprechen – ich liiiiebe es einfach!

R – Routine, die schleicht sich nie ein bei mir. Ich bin quasi vor jedem Kurs nervös und freudigHibbelig.

S – selbstinitiative, ich liebe es, wenn Menschen selber denken und ihrer Kreativität freien lauf lassen. Bei mir gibt es nicht eine sture Anleitungen, ich fordere deine Muse heraus.

T -transparent, es ist mir Wichtig, dass du weisst, wieso du was machen sollst. Ein „einfachso“ gilt nicht.

U – unkompliziert – ist quasi mein Zweiter Vorname 😀

V – vielseitig – ich liebe die Vielfalt der verschiedenen Schriften und kann dir viele Tipps weitergeben.

W – Weiterentwicklung, ich bilde mich selber stetig weiter und übe täglich.

Z – Zusammen, jeder kann von jedem lernen – egal wo er steht! Dafür habe ich hier meine BuchstabenKünSte*Gruppe.

handlettering, Online kurs, schön schreiben, lernen, lettering, Kalligrafie, ste* , tafel, kurseHey und vielleicht habe ich dich ja gerade nach diesem ABC gluschtig auf einen Kurs bei mir gemacht. Ich halte an meinen Werten fest, egal ob an meinen Offline oder Online Kursen! Wenn du dir nicht sicher bist welcher Kurs zu dir passt oder die Daten sind nicht ideal für dich, dann melde dich doch bei mir. Denn der U ist imfall würkli so!

Herzensgrüsse Ste*

… wie Alles begann – TEIL 2

Hey, ich bin dir hier ja noch eine Fortsetzung schuldig. Magst du dich noch an Kreativ Abenteuer – Teil1 erinnern? Schon eine ganze Weile her und viel hat sich getan. Aber da ich zwar „Frau der schönen Worte“, aber nicht „der vielen Worte“ bin, muss ich immer den Zeitpunkt abwarten an dem ich so richtig Lust habe drauflos zu schreiben – der wäre also jetzt.

Ich habe diesen Artikel an einem Zeitpunkt angefangen zu schrieben, an dem ich wirklich nicht wusste wie es weiter geht mit mir und meinem kleinen Business, deshalb ist heute auch ein schöneres Gefühl hinter dem schreiben als im ersten Teil und es hat sich auch vieles Verändert. Aber ich bleibe jetzt zuerst mal in der richtigen Reihenfolge ????

Weiter geht es….

Ja im Oktober 2016 haben Josianne von Quittenduft und ich dann definitiv entschieden, dass wir das Lokal bei uns im Dorf mieten wollen. Ja, es war für uns ein Risiko, aber wir wussten Beide, dass wir zusammen funktionieren und dass wir Beide einen Raum brauchen, in dem wir uns Zuhause fühlen, uns einrichten können und wir nicht auf irgendjemand schauen müssen, ausser auf uns. Och war das ein geniales Gefühl die Schlüssel unseres Atelier Blauwals in den Händen zu haben.

Wir haben Gas gegeben mit Streichen, Möbel zusammensammeln – die haben wir im Übrigen alle bekommen, quasi ne Sperrmüll Einrichtung einfach in Wunderhübsch und passend zu uns! Mitte Dezember 2016 feierten wir dann Eröffnung und ab da an fanden meine Kurse in meinem eigenen Atelier statt. Ich konnte meine ganze WarenAnsammlung zügeln und dort Arbeiten! Nach wie vor einer der besten Entscheidung welche ich getroffen habe. Seit diesem Zeitpunkt habe ich nun ein AtelierGspändli, was alleine schon für das WeihnachtsEssen voll praktisch ist (haben wir zwar noch nie gemacht, aber trotzdem schön zu wissen, dass ich nicht alleine an einem Geschäftsausflug sitzen würde….)

Ich wurde ja in mein kleines Business quasi reingeschoben, ich habe nicht viel geplant, ich habe einfach gemacht und so ist alles entstanden. Es lief sehr gut, ich durfte Logos machen, Schilder malen, Karten gestalten, Schaufenster beschriften und Kurse geben. Ja auch die Sch** Buchhaltung musste ich machen, gehört halt dazu – aber glaube mir ich bin definitiv nicht für diese geboren, läck machen mich solche arbeiten «hässig».

Das ganze Jahr 2017 arbeitete ich quasi rund um die Uhr, arbeitete im Akkord Aufträge ab, hielt die Kurse und unter dem Strich blieb nicht wahnsinnig viel übrig von meinem Verdienst – was ich eben anhand der Buchhaltung feststellte, also doch gäbig dieses Zeug ????. Ich war als ich den ersten Teil geschrieben habe wirklich am Punkt, an dem ich mich fragte was ich will und warum ich das alles auf mich nehme. Keine Zeit mehr für mich, für den Haushalt – nur am abreifflen von Aufträgen (Was mir bytheway immer sehr viel Freude bereitet hat). Ich habe den ersten Teil geschrieben um euch eigentlich auf mein Ende vorzubereiten – denn ich war nicht mehr glücklich so wie es lief und es kann nicht sein, dass alles gut läuft und trotzdem weder Zeit noch Geld übrig war am Schluss. Als ich aber die Biografie angefangen habe zu schreiben, habe ich schnell gespürt, dass ich soooo viel erreicht habe, ich von ganzem Herzen Handlettering und meine Kurse liebe und ich mir gar nicht vorstellen kann, was ich sonst machen wollte. Hmmm, also eine Idee hatte ich mit mir, aber da mich mein Buddy nicht einstellen wollte musste ich halt einen anderen Weg finden (Danke du Buddy, dass du mich nicht wolltest und danke für das Gespräch damals – du bist auch etwas schuld an meiner jetzigen Lage ????)

Ja, aber welchen Weg? Ich glaube ich war sehr eingefahren und wusste gar nicht was ich anders machen könnte. Also doch eigentlich wusste ich es ganz genau, aber ich getraute mich nicht und wusste auch nicht, ob es DIE Lösung war. Dann kam meine zweite Heldin ins Spiel und lange habe ich hin und her studiert ob ich das will und kann und gottsei dank, habe ich diesen Schritt gemacht und ich habe wunderbare Unterstützung um meine Ideen und Visionen umzusetzen und Jemand mit dem ich über mein Business sprechen kann und mir immer wieder neue Inputs gibt um Mut zu finden es einfach zu machen.

Ich muss euch ja gar nicht wirklich erzählen was ab dann alles abgegangen ist, ich konnte schon viele meiner Idee umsetzen, ich fand endlich den Mut das Kreativ Abenteuer loszulassen und mir eine andere Sichtweise für mein Geschäft zu erlauben.
Der neue Name und das Logo hatte ich eigentlich schon lange in der Schublade, nun habe ich es einfach gemacht (im übrigen nochmals einer der Besten Entscheidungen meines Lebens ????)
Der Handlettering OnlineKurs sass schon ewig in meinem Kopf, aber ich wusste nie wie ich meine Werte, welche mir sehr Wichtig sind, in so einen Kurs packen kann. Ja, ich würde sagen, ich habe es geschafft. Es ist super und ich kann voll und ganz dahinter stehen und es bereichert mich unheimlich! Voll mein Ding…

Ich «stogle» nicht mehr den Aufträgen hinterher, ich konzentriere mich voll und ganz auf die Online und die OfflineKurse – welche halt einfach immer das Schönste waren an meiner Arbeit, ich aber gar nie die Zeit fand, diese auszubauen – ich liebe es über Buchstaben zu sprechen, Menschen abzuholen und sie beim schön Schreiben zu inspirieren. Die Aufträge, welche ich nun noch mache, mache ich mit der selben Leidenschaft wie damals als alles begann. Die Buchhaltung habe ich kürzlich abgegeben (ach wie geil fühlt sich sowas an… krass), ich habe Struktur in meinen Alltag gebracht, soweit das halt mit einem ChaotenHirn funktioniert, habe Zeit für die Familie, den Haushalt und den Hund.

Jaaa, ich bin voller Energie und du kannst gespannt sein, was ich noch alles für Ideen habe – denn ich haue alles raus imfall und ich freue mich darauf wie Bolle mit dir meine Leidenschaft Handlettering zu teilen!!

Hey – und merci, dass du soweit gelesen hast & du mit auf der SchriftWolke sitzt, ich freue mich auf dein Kommentar*

Herzens Umarmung, Ste*