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Meine Wenigkeit

Weisst du eigentlich wer ich bin? In der letzten Zeit sind einige neue Menschen auf meine Arbeit gestossen und es ist wieder mal an der Zeit, etwas über mich zu erzählen.

Meine Eckdaten:

  • 29 Jahre alt oder 37, manchmal auch gefühlte 85.
  • Ehefrau
  • Mama Zweier TeenieJungs, 15&12
  • Hundemutter von Ilvy, Rumänin von Bordsteinkante und Gutemine, Dackel vom Spalentor
  • gelernte BijouterieVerkäuferin und Postassistentin

Ich überlege mir ständig, was du gerne wissen möchtest über mich. Den grundsätzlich bin ich voll langweilig… aber hier einige Fakten, welche mir so spontan in den Sinn kommen.

  1. Gebt mir Stift und Papier und ich bin Zufrieden.
  2. Pläne zu machen ist eines meiner Hobby, dass blöde daran ist, dass ich sie selten so ausführe wie ich es plane.
  3. Flexibilität ist eine meiner Stärken.
  4. Bauchmensch, sowas von. Deshalb führe ich wohl die Pläne nicht wie geplant aus.
  5. Wenn die geplanten Dinge nicht mit dem Bauch zu vereinbaren sind, geht es einfach nicht.
  6. der Letzte Moment ist oftmals meine Rettung, denn wenn es diesen nicht geben würde, würde einiges nicht fertig werden bei mir (obwohl es eigentlich eher geplant gewesen wäre ;-))
  7. Ich habe eine BucketList, welche ich bis 40 abarbeiten werde.
  8. Dazu gehört auch, dass ich bis 40 sportlich bin. Seit 4 Monaten bin ich Turnerin – und es schmerzt, kann ich dir sagen.
  9. Ich habe keinen Orientierungssinn, dieser ging bei der Verteilung verloren. Ich verlaufe mich auch immer wieder mit den Hunden im Wald – obwohl ich meist am selben Ort hingehe.
  10. Deshalb habe ich immer etwas zu Essen im Auto, könnte ja sein, dass ich mich verirre.
  11. mir ist es Wichtig, dass jeder seine Stärken leben darf. Man soll nicht einen Fisch daran beurteilen, wie schnell er auf einen Baum klettern kann.
  12. Ich liebe die Provence – es ist soooo schön dort!
  13. Ich mag Menschenansammlungen nicht.
  14. Die Aperos nach den Elternabenden finde ich mega überflüssig.
  15. Oftmals bin ich zu ehrlich, ich kann nicht auf meinen Mund sitzen.
  16. Wäre aber sehr Harmonieliebend.
  17. Ich lerne zwar gerne etwas Neues, mache aber dann trotzdem was ich will.
  18. Ein Reisefüdli bin ich nicht, Zuhause ist es am schönsten.
  19. Werde aber trotzdem mal Auswandern im Alter.
  20. Die Bücher welche ich lese, sollten viele Bilder haben.
  21. Ich schaue gerne MörderSerien.
  22. Patent Ochsner mag ich besonders gerne.
  23. Ich spreche nur Deutsch und Schweizerdeutsch.
  24. Herbt ist meine Lieblingsjahreszeit, die anderen können wir sonst Streichen.
  25. Ich wollte meinen ersten Sohn „Monti“ nennen – aber ich durfte nicht.
  26. Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen… ach ne, ich würde gar nie ankommen.
  27. Mein Traum ist es ein CDCover zu gestalten – wer braucht noch eines?
  28. Ich habe blaue Augen.
  29. In der Schule war ich im Musikunterricht immer voll dabei, mei Talent war aber Fragwürdig. Sie gab sich mühe…
  30. Ich habe eine ältere Schwester.
  31. An Wunder glaube ich.
  32. Mein Traumauto? Ein braunes wäre schön.
  33. Mit meinen 1m65cm bin ich mittlerweilen die Kleinste in der Familie.
  34. Manchmal bin ich etwas naiv, aber es hilft einfach zu machen.
  35. Ich habe nie schlaflose Nächte, wenn mich etwas stresst, dann schlafe ich eher ein.
  36. Obwohl ich im Sternzeichen Jungfrau bin, bin ich sehr chaotisch.
  37. Und wenn ich nun diesen Beiträg planmässig ausgeführt hätte, wäre auch eine gerade Zahl bei den Fakten rausgekommen…. aber eben.

Möchtest du noch mehr von mir erfahren? Dann komme doch mal an einen Kurs von mir, denn mich kann man kaum in Worte fassen.

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K wie KaffeeKränzchen

Du liest richtig heute gibt es ein KaffeeKränzchen.

Zum K fielen mir einige Themen ein, jedoch ist Kaffee meist an erster Stelle, deshalb machen wir ein KaffeeKränzchen zusammen.

Es ist nicht schwer! Die Bild-für-Bild Anleitung soll dich glustig machen:

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Du brauchst:

  • AquarellPapier (meines ist von VanGogh)
  • Pinsel
  • Glas mit einem Durchmesser den du magst
  • Kaffee (am Besten einen Espresso)

Stelle nun dein Glas verkehrt in den Kaffee und dann mit Schmackes auf das Papier!

Es spielt keine Rolle, wenn es spritzt – dies gibt dem Ganzen noch etwas mehr Pepp. Stelle das Glas wieder weg vom Papier.

Du kannst auch einen weiteren Kreis darüber machen – wie du magst!

Nun hat es mir in dem Fall noch zuwenig Kleckse gegeben und ich ahme diese mit einem Pinsel, welcher ich im Kaffee getunkt habe und auf dem Zeigefinger abklopfe, nach.

Ich habe die Fotos mit den Kreisen in Snapseed ziemlich aufgehellt, so kann ich diese Fotos auch als Hintergrund im ProCreate brauchen.

Snapseed und ProCreate sind Beides Apps welche ich oft brauche.

Und zagg, hast du einen Kreis gezaubert, nun kannst du ihn Beschriften wie du willst.

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Ich wollte hier ein wenig Kontrast, deshalb nahm ich einen BrushPen zur Hand. Du kannst auch mit dem Pinsel und dem restlichen Kaffee schreiben. Es funktioniert übrigens auch mit verschiedenen Tees, Randen etc.

Viel Spass beim ausprobieren! Wer bringt nun Kuchen?

Herzlichst

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G – wie Galaxie

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine Galaxie machen kannst.

Wieso ich eine Woche zu spät dran bin, liest du HIER!


Verwendete Farben:
Ecoline Fässchen: Magenta337, Blauviolett548, Indigo533, Schwarz700
Weisser Stift, GellyRoll Sakura.

Um eine Galaxie zu malen, fängst du mit der hellsten Farbe an, mache dir
verschieden satte Stellen und lasse die zwei hellen Farben (337&548)
ineinanderfliessen. Lass es trocknen.


Gehe dann zuerst mit dem Indigo rüber, lasse hierbei auch helle Stellen
offen. Am Schluss noch mit Schwarz, achte darauf, dass du schön fliessende Kanten hast und es ineinanderfliesst. Dies schaffst du, indem du genügend Wasser nimmst!


Ehe du noch die Sterne anbringst, lasse es gut trocknen, sonst saugen die weissen Punkte die Wasserfarbe auf! Die Sterne sind verschieden grosse Punkte, welche ich mit dem GellyRoll gemacht habe. Als alternative, kannst du hierfür auch weisse Tinte mit der Zahnbürste aufspritzen.


Und fertig ist deine Galaxie!

Galaxien kannst du auch mit türkistönen machen oder die Farben, welche zu dir passen.

Da ich es recht schwierig finde es mittels Worte zu verstehen, hänge ich dir noch ein Video an. Dies ist übrigens ein Teil des Handlettering FortsetzungsKurses welcher im Herbst wieder Startet.

F – wie falsche Kalligrafie

Ohne Feder schreiben wie ein Kalligraf

Bei dem Buchstabe F kommt eine meiner meist gebrauchten Techniken – die falsche Kalligrafie oder faux calligraphy. Wie es der Name wieder einmal verratet, ahmt man die Kalligrafie nach.

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Hier ein falsche Kalligrafie mit meiner normalen Handschrift.

Das heisst, es wird mit der Strichstärke jongliert, es gibt einige Striche die du hierfür dicker zeichnest und andere sind dünner. Wie hoch du den Kontrast beider Striche machst, ist dir überlassen.

Man könnte es auch aus dem Bauch heraus machen, aber wie bei fast allem, gibt es auch hierfür eine Regel, welches dein Handlettering Werk harmonischer wirken lässt und der Kalligrafie näher kommt!

Ein Kalligraf gibt bei jedem Abstrich Druck auf seine Feder, somit spreizt sich diese und der Strich wird dicker. Bei den Aufstrichen sollte er nicht drücken, da sonst die Feder kaputt geht oder die Tinte nicht fliesst und ohne Druck bleibt der Strich feiner.

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Also ganz einfach! Die Lücken die nun entstanden sind, kannst du mit schwarz ausmalen, so kannst du auch noch nachbessern bis es dir gefällt. Du kannst es auch aus schraffieren, punkten, bunt ausmalen oder dich einfach kreativ austoben – feel free!

Anleitungsvideo Falsche Kalligrafie

Schritt-für-Schritt Bilder Blumenschrift

Zuerst skizzierst du dir deinen Schriftzug vor. Ich mache mir hierfür Linien, damit ich gerade bleibe. Zeichne dir auch schon die Abwärtsstriche breiter und achte darauf, dass diese breiten Striche auch in etwa gleich breit sind.

BeistiftSkizze

Als nächster Schritt geht es ans füllen der dickeren Striche. Ich habe hier verschiedene, einfache Blumen gemacht, da es zum Wort passt. Aber es geht auch mit jeder anderen Füllung. Fast wie beim backen – Grundrezept bleibt gleich, die Füllung kannst du nach belieben oder Saison anpassen 😀

Wenn du noch zuviel Leerraum hast, kannst du diese gut mit Punkten auffüllen. Die Form sollte so gut gefüllt sein, damit es keine Outline mehr braucht.

Danach kannst du noch die dünnen Striche, also die Aufstriche machen. Die Bleistiftstriche werden mit einem weichen Radiergummi wegradiert und fertig ist dein Werk!

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chic, oder?!

Viel Freude beim ausprobieren! Zeig mir doch dein Werk per email oder in der FacebookGruppe BuchstabenKünSte*

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Ste*Kurse ABC

Nimmt es dich wunder, wie es an meinen Kursen ablauft? oder wolltest du schon immer mal kommen, aber hast es bis anhin noch nie geschafft?

 

Ich will dir in diesem Blog aufzeigen, was mir an den Kursen wichtig ist und was meine Kurse ausmachen. Ja, jeder macht es Anders (hoffentlich auch, sonst wird es langweilig!) und ich freue mich, wenn dir meine Art zu unterrichten gefällt und ich dich an einem SchreibAbend begrüssen kann.

Du weisst ja sicherlich bereits, dass ich gerne vieles in Alphabete verpacke, es gibt mir einen schönen Rahmen vor, etwas Mittzuteilen. Sei es als Wort aneinander gereiht oder als Reihenfolge für Challenges, Texte oder ähnliches.  Deshalb auch heute ein Ste*KurseABC

A – authentisch, ich bin wie ich bin und ich nehme selten ein Blatt vor den Mund, ich spreche wie mir der Schnabel gewachsen ist und verpacke nichts in glitzrigem, schmierigem Papier.

B – bemüht, ich bin stets bemüht dein ganzes Können rauszukitzeln.

C – „Cheibe gmütlich“ – Es ist mir ein Anliegen, dass sich jeder in meinem Atelier wohlfühlt.

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D – Denkanstösse – Ich stelle gerne Gegenfragen, meist kommt man selber auf eine Antwort und die setz sich besser im Hirn nieder als vorgekautes Wissen.

E – Eigenes – An meinen Kursen hat alles Platz, ich hole dich bei deinem WissensStand ab und schaue was DIR gefällt und DU brauchst!

F – Fakten – ja diese lege ich dir auf den Tisch. Ob du diese dann anwendest oder nicht, ist deines.

G – Grundlagen – Die bekommst du mit auf den Weg, es wird geübt an den Kursen, aber das meiste ist für Zuhause. Ich mag nicht Kurse künstlich in die länge ziehen.

H – Herzenssache – Handlettering ist eine Herzensangelegenheit von mir und dieses sollst du an meinen Kursen spüren und dich anstecken lassen davon.

I – Individuell, auch in einer grösseren Gruppe schaffe ich es individuell auf dich einzugehen.

J – Jubel, ha! Ja das gibt es manchmal an meinen Kursen, weil Erfolge erlebt werden oder Einsichten gewonnen werden.

K – Kaffee, ohne geht’s halt einfach nicht!

L – Langjährige Erfahrung, mittlerweile durfte ich an die 1000 Menschen unterrichten an meinen Kursen. Ich sehe oftmals schon wenn du zur Türe hinein kommst, wie du schreibst und was du brauchst. Mir reicht ein Schriftbild von dir und ich sehe wie du vorgegangen bist. Okeee, das ist Schriftpsychologie – voll spannend imfall!

M – Motivation, ist das a&o, es ist mir wichtig, dass du Freude am üben hast!

N – Nicht bezahlt, mit dem möchte ich nur sagen, dass ich von keiner Firma bezahlt werde. Ich arbeite mit Material welches ich für gut befinde und ich muss nicht eine bestimmte Marke puschen.

O – offenherzig nehme ich dich in die Buchstabenfamilie auf.

P – persönlich, ich bin und bleibe ein Einzelunternehmen, es ist mir Wichtig, dass jeder Kurs von mir selber geführt wird. Ich bin auch die Person, welche die Anmeldungen entgegennimmt und mit dir Kommuniziert wenn du Fragen hast*

Q– Quasseln, ich kann an meinen Kursen kaum aufhören über Buchstaben zu sprechen – ich liiiiebe es einfach!

R – Routine, die schleicht sich nie ein bei mir. Ich bin quasi vor jedem Kurs nervös und freudigHibbelig.

S – selbstinitiative, ich liebe es, wenn Menschen selber denken und ihrer Kreativität freien lauf lassen. Bei mir gibt es nicht eine sture Anleitungen, ich fordere deine Muse heraus.

T -transparent, es ist mir Wichtig, dass du weisst, wieso du was machen sollst. Ein „einfachso“ gilt nicht.

U – unkompliziert – ist quasi mein Zweiter Vorname 😀

V – vielseitig – ich liebe die Vielfalt der verschiedenen Schriften und kann dir viele Tipps weitergeben.

W – Weiterentwicklung, ich bilde mich selber stetig weiter und übe täglich.

Z – Zusammen, jeder kann von jedem lernen – egal wo er steht! Dafür habe ich hier meine BuchstabenKünSte*Gruppe.

handlettering, Online kurs, schön schreiben, lernen, lettering, Kalligrafie, ste* , tafel, kurseHey und vielleicht habe ich dich ja gerade nach diesem ABC gluschtig auf einen Kurs bei mir gemacht. Ich halte an meinen Werten fest, egal ob an meinen Offline oder Online Kursen! Wenn du dir nicht sicher bist welcher Kurs zu dir passt oder die Daten sind nicht ideal für dich, dann melde dich doch bei mir. Denn der U ist imfall würkli so!

Herzensgrüsse Ste*

… wie Alles begann – TEIL 2

Hey, ich bin dir hier ja noch eine Fortsetzung schuldig. Magst du dich noch an Kreativ Abenteuer – Teil1 erinnern? Schon eine ganze Weile her und viel hat sich getan. Aber da ich zwar „Frau der schönen Worte“, aber nicht „der vielen Worte“ bin, muss ich immer den Zeitpunkt abwarten an dem ich so richtig Lust habe drauflos zu schreiben – der wäre also jetzt.

Ich habe diesen Artikel an einem Zeitpunkt angefangen zu schrieben, an dem ich wirklich nicht wusste wie es weiter geht mit mir und meinem kleinen Business, deshalb ist heute auch ein schöneres Gefühl hinter dem schreiben als im ersten Teil und es hat sich auch vieles Verändert. Aber ich bleibe jetzt zuerst mal in der richtigen Reihenfolge ????

Weiter geht es….

Ja im Oktober 2016 haben Josianne von Quittenduft und ich dann definitiv entschieden, dass wir das Lokal bei uns im Dorf mieten wollen. Ja, es war für uns ein Risiko, aber wir wussten Beide, dass wir zusammen funktionieren und dass wir Beide einen Raum brauchen, in dem wir uns Zuhause fühlen, uns einrichten können und wir nicht auf irgendjemand schauen müssen, ausser auf uns. Och war das ein geniales Gefühl die Schlüssel unseres Atelier Blauwals in den Händen zu haben.

Wir haben Gas gegeben mit Streichen, Möbel zusammensammeln – die haben wir im Übrigen alle bekommen, quasi ne Sperrmüll Einrichtung einfach in Wunderhübsch und passend zu uns! Mitte Dezember 2016 feierten wir dann Eröffnung und ab da an fanden meine Kurse in meinem eigenen Atelier statt. Ich konnte meine ganze WarenAnsammlung zügeln und dort Arbeiten! Nach wie vor einer der besten Entscheidung welche ich getroffen habe. Seit diesem Zeitpunkt habe ich nun ein AtelierGspändli, was alleine schon für das WeihnachtsEssen voll praktisch ist (haben wir zwar noch nie gemacht, aber trotzdem schön zu wissen, dass ich nicht alleine an einem Geschäftsausflug sitzen würde….)

Ich wurde ja in mein kleines Business quasi reingeschoben, ich habe nicht viel geplant, ich habe einfach gemacht und so ist alles entstanden. Es lief sehr gut, ich durfte Logos machen, Schilder malen, Karten gestalten, Schaufenster beschriften und Kurse geben. Ja auch die Sch** Buchhaltung musste ich machen, gehört halt dazu – aber glaube mir ich bin definitiv nicht für diese geboren, läck machen mich solche arbeiten «hässig».

Das ganze Jahr 2017 arbeitete ich quasi rund um die Uhr, arbeitete im Akkord Aufträge ab, hielt die Kurse und unter dem Strich blieb nicht wahnsinnig viel übrig von meinem Verdienst – was ich eben anhand der Buchhaltung feststellte, also doch gäbig dieses Zeug ????. Ich war als ich den ersten Teil geschrieben habe wirklich am Punkt, an dem ich mich fragte was ich will und warum ich das alles auf mich nehme. Keine Zeit mehr für mich, für den Haushalt – nur am abreifflen von Aufträgen (Was mir bytheway immer sehr viel Freude bereitet hat). Ich habe den ersten Teil geschrieben um euch eigentlich auf mein Ende vorzubereiten – denn ich war nicht mehr glücklich so wie es lief und es kann nicht sein, dass alles gut läuft und trotzdem weder Zeit noch Geld übrig war am Schluss. Als ich aber die Biografie angefangen habe zu schreiben, habe ich schnell gespürt, dass ich soooo viel erreicht habe, ich von ganzem Herzen Handlettering und meine Kurse liebe und ich mir gar nicht vorstellen kann, was ich sonst machen wollte. Hmmm, also eine Idee hatte ich mit mir, aber da mich mein Buddy nicht einstellen wollte musste ich halt einen anderen Weg finden (Danke du Buddy, dass du mich nicht wolltest und danke für das Gespräch damals – du bist auch etwas schuld an meiner jetzigen Lage ????)

Ja, aber welchen Weg? Ich glaube ich war sehr eingefahren und wusste gar nicht was ich anders machen könnte. Also doch eigentlich wusste ich es ganz genau, aber ich getraute mich nicht und wusste auch nicht, ob es DIE Lösung war. Dann kam meine zweite Heldin ins Spiel und lange habe ich hin und her studiert ob ich das will und kann und gottsei dank, habe ich diesen Schritt gemacht und ich habe wunderbare Unterstützung um meine Ideen und Visionen umzusetzen und Jemand mit dem ich über mein Business sprechen kann und mir immer wieder neue Inputs gibt um Mut zu finden es einfach zu machen.

Ich muss euch ja gar nicht wirklich erzählen was ab dann alles abgegangen ist, ich konnte schon viele meiner Idee umsetzen, ich fand endlich den Mut das Kreativ Abenteuer loszulassen und mir eine andere Sichtweise für mein Geschäft zu erlauben.
Der neue Name und das Logo hatte ich eigentlich schon lange in der Schublade, nun habe ich es einfach gemacht (im übrigen nochmals einer der Besten Entscheidungen meines Lebens ????)
Der Handlettering OnlineKurs sass schon ewig in meinem Kopf, aber ich wusste nie wie ich meine Werte, welche mir sehr Wichtig sind, in so einen Kurs packen kann. Ja, ich würde sagen, ich habe es geschafft. Es ist super und ich kann voll und ganz dahinter stehen und es bereichert mich unheimlich! Voll mein Ding…

Ich «stogle» nicht mehr den Aufträgen hinterher, ich konzentriere mich voll und ganz auf die Online und die OfflineKurse – welche halt einfach immer das Schönste waren an meiner Arbeit, ich aber gar nie die Zeit fand, diese auszubauen – ich liebe es über Buchstaben zu sprechen, Menschen abzuholen und sie beim schön Schreiben zu inspirieren. Die Aufträge, welche ich nun noch mache, mache ich mit der selben Leidenschaft wie damals als alles begann. Die Buchhaltung habe ich kürzlich abgegeben (ach wie geil fühlt sich sowas an… krass), ich habe Struktur in meinen Alltag gebracht, soweit das halt mit einem ChaotenHirn funktioniert, habe Zeit für die Familie, den Haushalt und den Hund.

Jaaa, ich bin voller Energie und du kannst gespannt sein, was ich noch alles für Ideen habe – denn ich haue alles raus imfall und ich freue mich darauf wie Bolle mit dir meine Leidenschaft Handlettering zu teilen!!

Hey – und merci, dass du soweit gelesen hast & du mit auf der SchriftWolke sitzt, ich freue mich auf dein Kommentar*

Herzens Umarmung, Ste*

Wieso, weshalb & warum

Wie ihr wisst, ist ja der erste Handlettering OnlineKurs bereits Geschichte. Es waren 6 tolle Wochen und ich bin dankbar, all die tollen Frauen dabei gehabt zu haben. Wir bleiben weiterhin in Kontakt in unserer FacebookGruppe, welche nur für diesen Kurs ist.

Der nächste Kurs startet am 23.April 2018, anmelden könnt ihr euch ab dem 9.4. Ich werde bestimmt wieder mit einem Earlybird Preis starten. Schreib dich doch im Newsletter ein – so verpasst du nichts.

In der Gruppe kam oft auf, „was soll ich üben“ „ich habe keine Zeit“ und „Wie (also welche Schrift etc) übe ich“. Ganz klar ist, das tägliches üben wertvoll ist. Und es gibt keine dankbarere Aufgabe um es im Alltag einzubauen wie schreiben. Es gibt x Tätigkeiten im Tag, in dem wir einen Stift in den Händen halten. Sei es der Einkaufszettel, Kuverts anschreiben (jaja auch die für die Krankenkassen dürfen schön angeschrieben sein ;-)) oder man wartet irgendwo auf etwas, bei dem Stift und Papier kurz gezückt werden kann. Ich schreibe täglich meine ToDoListe, beziehungsweise mache ich mir ein BulletJournal und schreibe Journaling, da ist das täglich üben auch gleich mit einer Wichtigen Sache gekoppelt und ich mache es eh, warum dann nicht auch in Schön und täglich etwas anders.

Ja man kann auch mit allem möglichen schreiben, es muss nicht mal Stift und Papier da sein, so kann mann mit einem Stock in den Sand schreiben, mit Waldfundstücken etwas zurechtlegen – es gibt tausend Möglichkeiten. Mal soviel zu Wann 😀

Dann kommt noch das was. Auch ich weiss manchmal nicht was ich schreiben soll, beim Aufschreiben für die Gruppe, fand ich aber heraus, das es ja nicht mal schwer ist und Worte, Sprüche gibt es auch unzählige. Und ganz eigentlich, ist es ja egal was man schreibt, sondern das man schreibt. Wie bei mir das täglich Datum in „Schön“ in meinem Journaling. Und ich frage mich gerade beim tippen, muss es überhaupt ein Wort sein? Nein, es kann auch einfach eine Buchstabenfolge sein, welche man gerne mal verbinden möchte. Ha! So einfach. Ich habe mein „SpruchReif“ Büchlein, dort sammle ich mir Worte und Sprüche, welche ich aufschnappe um diese dann irgendwann mal zu verlettern. Auf Instagram gibt es gaaaanz viele Challenges, hänge dich an eine und mache mit, der Austausch dort ist auch immer ganz schön. Ich bin auf die Seite von @lerring_collection gestolpert, dort findet ihr eine gute Sammlung dieser Challenges.

Auf Insta wie auch auf Facebook gibt es den #läddergäng, eine tolle Buchstabenverrückte Gruppe, welche sehr Inspirirend ist.

Der Blog von Debby www.Herz-Kiste.ch ist auch sehr zu empfehlen, die liebe Frau veröffentlicht jede Woche ein Interview von Menschen welche sich mit Handlettering auseinandersetzten und jedesmal gibt es eine Anleitung zu einem Thema – schaut mal rein!

Und das liebe Wie. Och liebe Leute, die Welt ist voller Buchstaben. Tob dich einfach aus. Nimm dir Beispiele welche dir gefallen und baue es zu deinem um. Versuchen geht meist über zuviel nachdenken. Und es muss auch nicht perfekt sein! Better done, than perfect! Oder so heisst es auf englisch 😉 Aber ich habe der Gruppe auch ein Bild gemacht wie sie etwas gestalten können und teile es gerne auch mit euch hier!

 

Und wisst ihr was auch noch dazu gehört? SPAAAAASSSS! Denn wer Spass an einer Sache hat, der übt nicht, der führt eine Leidenschaft aus 😉

Vielleicht mögt ihr mir in den Kommentaren schreiben, wie ihr euch Inspiration holt oder was ihr so schreibt. Ich freue mich von euch zu lesen!!

Herzlichst, und gut üb!

Ste*

Der Vortrag

So ihr lieben Alle!

Heute halte ich mal einen Vortrag, einer welcher ich an all meinen OfflineKursen hervorhole. Wisst ihr was das Wichtigste beim Handlettering ist? Nein, nicht das Wissen, das Material oder das Können! Vielmehr ist es die Selbstliebe und der Spassfaktor an der ganzen Sache. Ich höre oft „ich kann das nicht“ „bei mir sieht es nie so aus wie bei den Anderen“ oder „hier könnte man noch das und das verbessern“…. Das sind alles nur Selbstzweifel und wieso muss es denn aussehen wie bei Anderen? Und wenn man schon denkt, dass man es nicht kann (dies gilt übrigens nicht nur für das Handlettering), dann geht es auch nicht. Glaubt mir der Stift führt auch ein wenig eure Gedanken! Und wenn diese negativ sind, na dann, dann sieht man dies dem Buchstaben auch an!

 

Die Technik, das Wissen kommt ganz alleine vom üben und dem Spass. Wenn ihr Spass habt, dann übt ihr regelmässig und eure Werke verbessern sich stetig. Beim Schreiben hat man immer das Gefühl (dies sind meine Beobachtungen), dass man es innerhalb 2h können sollte – ist ja „nur“ schreiben. Aber wenn ihr anfangt zu töpfern, habt ihr auch nicht den Anspruch eine perfekte Vase zu Töpfern am ersten Abend. Wisst ihr was ich meine?!

Zum Satz „es sieht bei mir nicht aus…“ kann ich nur fragen, ist das wirklich euer Anspruch, gleich zu sein wie Andere? Ihr seid gut genug und jedes Werk hat Charakter und EUREN Stil.

<–Ein ganz altes Werk von mir, sowas von nicht perfekt, finde es nichtmal mehr hübsch. Aber gemacht habe ich es und dazu gelernt!

Und das ständige, hier könnte ich noch besser oder da, ja es könnte immer besser sein, dies denke ich auch bei meinen Werken. Aber Hey, meist seht nur ihr die möglichen „Fehler“ oder die Unschönheiten. Wir sitzen so Nahe am eigenen Blatt, das wir jeden Fliegenschiss sehen. Halten wir das Papier etwas weiter weg, sind die Makel halb so schlimm und wenn wir sogar den Mut haben den Winkel (egal ob mit dem Blick oder den Gedanken) zu verändern, dann hoppla, sieht man diese „Fehlerchen“ nicht. Wir sind am lernen, täglich und jedes Werk welches wir machen bringt uns ein Stück weiter in unserem tun. Und wenn es einfach nur Spass gemacht hat, dann ist Perfektion sowas von schnurtzpippegal, imfall!

Und dann gibt es noch so Tage an denen nichts läuft, auch Dinge welche man eigentlich kann, wollen an denen Tagen so ganz und gar nicht. Hier kommt nun der ZyklusTag zum Zuge. Meist ist es kurz vor Mens oder grad ganz tief im Winter. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere Feinmotorik, unser Denken und alles andere. Ihr glaubt nicht wie Schwungvoll ich beim Eisprung schreiben kann 😉 Diese Tage darf es geben, am nächsten geht es besser. Ich habe das Glück, dass ich mein Atelier mit der lieben Josianne von quittenduft.ch teilen darf und sie gibt wunderbare Kurse zum weiblichen Zyklus – welche ich halt beim schreiben einsetze und mir durch dieses Wissen (und glaubt mir, meines ist klein und es hilft mir schon! Josianne ist da der Profi und sie weiss voll Alles darüber!!) einiges erklärt wurde und wieso ich nicht an jedem Tag mit gleichem Flow arbeiten kann. Es heisst nämlich nicht, dass ihr es nicht (mehr) könnt, sondern das halt unsere Zyklustag nicht für diese Schriftart die nicht funktioniert gemacht ist.

 

So Vortrag ENDE, dies gilt übrigens nicht nur fürs Handlettering, sondern für das ganze Leben, nicht vergessen! Positiv Denken hilft unheimlich!

Ste*

 

P.S.: Schau hier noch ein Glass voll Selbstliebe für den Heimweg…

Was genau ist Handlettering?

Hallo ihr Buchstaben Freunde

Gerne möchte ich mal erläutern, was für mich Handlettering ist und was mir an meinen Kursen wichtig ist.

Handlettering ist die Kunst Buchstaben zu malen und nicht zu schreiben. Buchstaben gekonnt in Szene setzen. Es ist eine relativ freie Kunst, jedoch gibt es einige Regeln die man beachten kann, damit ein Schriftzug harmonisch und aufgeräumt aussieht. Ein geletterter Schriftzug sollte zu lesen sein ohne die Buchstaben zu lesen 😉 Wisst ihr wie ich meine? Ich schaue mir oft Wörter an, ehe ich diese lese und beobachte was es in mir auslöst. Wenn dieses Gefühl dann mit dem gelesenen Wort übereinstimmt, dann ist es ein gutes Lettering. Und die Buchstaben können noch so schön sein, wenn die Komposition nicht stimmt, stimmt es halt nicht…

An meinen Kursen möchte ich Grundlagen mit auf die Reise geben, welche ich sinnvoll finde um genau dies umsetzen zu können. Eine Mischung zwischen Regeln und Kunst. Und was mir am Wichtigsten ist, dass jeder das tut was er gerne machen möchte. Ich gebe keine fertigen Alphabete vor und auch keine Schritt-für-Schritt Anleitung. Mein Ziel ist es, jeder dort zu unterstützen wo er gerade steht und was er braucht/bzw. will. Und Ziel ist es nicht, dass jeder Teilnehmer am Ende dasselbe Blatt hat und die eine Hälfte dann frustriert nach Hause geht, weil er noch nicht soweit ist.

Auch sollte Lettern Freude bereiten und ein Hobby sein, hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um runter zu fahren. Und wie bei jeder Anderen Sache, macht Übung den Meister. Obwohl jeder schon seit dem Kindergarten schreibt. Die Handschrift bleibt und kann nicht nach 2 Stunden völlig ausgewechselt sein. Dies ist ein Prozess und braucht seine Zeit. Aber mit Ruhe und Geduld wird es gelingen.

Das war mir jetzt mal Wichtig zu sagen, damit ihr wisst, was es für MICH ist. Und ich erfreue mich immer noch an jedem Einzelnen der Handlettering erlernen will und sich dafür begeistern kann.

sonnige Grüsse ihr lieben

Ste*

Berner Zeitung

Hallo liebe BlogLeser*

 

Wie immer bin ich hier auf meiner Homepage immer etwas spät mit Eintragen. Aber ich möchte es Euch nicht vorenthalten von dem Bericht in der Berner Zeitung zu erzählen. Es ist ja nicht so, dass ich mich den Medien aufdränge, die klopfen jeweils an und ich finde es sehr Spannend wie die Alle arbeiten.

Zuerst hatte ich ein TelefonGespräch mit einer Journalistin, welche mir fragen betreff Handschrift stellte. Ich dachte dann, es wäre Alles und irgendwann kommt dann dieser Bericht über die Handschrift in der Zeitung. Als ich ein paar Wochen später nochmals einen Anruf erhielt, frage sie mich, ob sie mal an einem Kurs teilnehmen könne, zum Glück hatte ich gleich ein paar Tage einen Kurs 🙂

 

Nach dem Kurs (das fand ich ja das Spannenste :-)) kam dann noch Beat der Fotograf um einige Bilder zu machen von meinem Tun. Ich überrumple ja einige Leute mit meiner quirligen Art und wenn ich aufgeregt bin quirle ich noch ein wenig mehr 😉 Aber durch das war die Atmosphäre im Atelier Blauwal sehr locker und es entstanden schöne Bilder.

Einige weitere Tage später kam dann der Bericht in der Berner Zeitung (und wie ich erfahren habe, noch in einigen mehr), fast eine doppel Seite gross. An den abgedruckten Bildern hätte man meinen können, der Bericht handle nur über mich, aber es ist ein sehr interessanter, bunter Bericht über die Handschrift.

 

Wenn ihr mögt, könnt ihr ihn hier nachlesen.