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i wie interferenz

Schimmernde Farben erhellen das Herz – Aquarell Lettering

Heute mache ich mal etwas Werbung und das aus vollster Überzeugung und Freude!

Kennst du die Metallic und interference Farben von Van Gogh schon? Ich liebe sie und es macht echt Spass sie zu vermalen!

Dieser tolle Kasten gibt es mit 6 metallic Farben (Silver, Gold Light, Gold Deep, Bronze, Cooper, Graphite) und 6 interference Farben (White, Yellow, Red, Blue, Violet und Green) im Kasten befindet sich auch schon ein SpitzPinsel.

Alle Farben bekommst du auch einzeln im Näpfchen oder in Tuben.

Du brauchst dazu nur noch Wasser und das tolle schwarze Aquarellpapier, ebenso von Van Gogh.

Als ich das Wort Interferenz nachschlagen wollte, wurde es mir zu Wissenschaftlich. Aber in Ste*isch erklärt: Es ist eine Lichtbrechung, je nachdem wo das Licht hinfällt, verändert sich die Farbe. Ok ich lege grad nicht die Hände ins Feuer für diese Erklärung – die Farben sind einfach mega hübsch und zaubern einen Perlmutt ähnlichen Effekt auf dein Papier und verschönern deine Lettering enorm!

Es fällt mir grad wirklich etwas schwer, den Effekt dieser Farben zu umschreiben, deshalb habe ich dir ein Video gemacht. Das ist wohl viel einfacher!

Viel Spass beim ausprobieren. Gerne darfst du die Farben auch an einer meiner Kurse testen, wenn es dich gepackt hat, dann empfehle ich dir mein neuer Kurs: Aquarell trifft Handlettering!

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H – wie Handlettering Herausforderung

Eigentlich würde es ja auf der Hand liegen, beim Buchstabe H etwas über Handlettering zu schreiben. Aber ich will nicht – ha!

Beziehungsweise habe ich HIER schon mal geschrieben, was für mich Handlettering eigentlich ist.

Heute geht es mir um Herausforderungen!

Ich folge ziemlich vielen HandletteringMenschen im WeltWeitenWeb. Ich mag einige Feeds wirklich sehr gerne und dann gibt es andere, bei denen sieht jedes Lettering in etwa Gleich aus.

Ist ja schön, wenn man seinen Stil gefunden hat – aber ich hab das dann irgendwann gesehen. Und manchmal wäre es halt auch einfach schön Fortschritte zu sehen oder Menschen welche sich etwas getrauen und sich mal aus der KomfortZone getrauen – mit dem Mut, auch mal „unperfektes“ zu posten und zu zeigen!

Wir wissen ja, dass wir ohne üben nicht weit kommen. Auch wenn wir schon seit dem Kindergarten schreiben, müssen alle üben um nicht stehen zu bleiben. Und ja, ich übe auch täglich, ob ich es zeige oder nicht, ist am Ende so ziemlich egal.

Francis Chouquet hat an den Berlin Letters (Uiui, grosser Bericht davon HIER!) davon gesprochen, wie es sein Leben verändert hat als er für sich die 100 Tage Lettering Challenge gemacht hat. Alle waren begeistert und so startete ein grosser Teil die Challenge erneut auf Instagram #100daysoflettering

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Der Sinn dahinter ist, dass du dir jeden Tag 15-60min Zeit nimmst um zu Lettern. Also nicht die tägliche Arbeit (sofern du das Beruflich machst), sondern etwas für dich, etwas was dich weiter bringt und dir mehr routine gibt. Du sollst es posten, egal ob es dir gefällt oder nicht und du sollst raus aus deiner KomfortZone!!

Du kannst dir ein Ziel setzen, zum Beispiel: Ich will lernen mit der Spitzfeder zu schreiben, ich will lernen schneller zu skizzieren, ich will Brushlettering lernen, ich will die Vielfalt endecken (das wäre dann meine ;-)), SignPainting, ich entwickle meinen eigenen Font oder egal was! Aber Fordere dich Heraus!!

Heute ist Tag 22 und ich bin immer noch dabei! Ich hätte es nicht gedacht, dass ich wirklich jeden Tag mitmache. Denn es wäre auch nicht schlimm, mal einen Tag auszusetzen. Wichtig ist es nur, dass man dann wieder einsteigt und weiter macht. Cool wäre es, wenn es zu einem festen Ritual wird, schenkst du dir doch damit Zeit für dich und Freude, wenn du siehst, dass du weiterkommst!

„Uhhh, was schreibe ich denn hier jeden Tag?“ Fragst du dich das? Es ist imfall eigentlich voll egal! Du kannst auch wahllos Buchstaben aneinanderreihen – Hauptsache du hast es gemacht!

Oder hier einige Ideen, welche du umsetzen könntest!

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Ich Fordere Dich hiermit auf DEINE Challenge zu starten!

Egal ob es 100 Tage sind oder 20. Ob du es für dich in deinem Kämmerchen machst oder ob du es irgendwo postet… Mach es einfach!

Wenn du es bei Instagram postet verwende doch den #100daysoflettering oder #buchstabenKünSte, dann sehe ich es auch!

Oder du kommst in die geschlossene FacebookGruppe BuchstabenKünSte* und zeigst deine Werke dort – ich könnte dort echt noch Motivatoren gebrauchen!

Ich bin gespannt wohin es mich und dich so führen mag, ich werde in 78 Tagen mit Sicherheit wieder davon berichten!

Sei mutig!

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G – wie Galaxie

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine Galaxie machen kannst.

Wieso ich eine Woche zu spät dran bin, liest du HIER!


Verwendete Farben:
Ecoline Fässchen: Magenta337, Blauviolett548, Indigo533, Schwarz700
Weisser Stift, GellyRoll Sakura.

Um eine Galaxie zu malen, fängst du mit der hellsten Farbe an, mache dir
verschieden satte Stellen und lasse die zwei hellen Farben (337&548)
ineinanderfliessen. Lass es trocknen.


Gehe dann zuerst mit dem Indigo rüber, lasse hierbei auch helle Stellen
offen. Am Schluss noch mit Schwarz, achte darauf, dass du schön fliessende Kanten hast und es ineinanderfliesst. Dies schaffst du, indem du genügend Wasser nimmst!


Ehe du noch die Sterne anbringst, lasse es gut trocknen, sonst saugen die weissen Punkte die Wasserfarbe auf! Die Sterne sind verschieden grosse Punkte, welche ich mit dem GellyRoll gemacht habe. Als alternative, kannst du hierfür auch weisse Tinte mit der Zahnbürste aufspritzen.


Und fertig ist deine Galaxie!

Galaxien kannst du auch mit türkistönen machen oder die Farben, welche zu dir passen.

Da ich es recht schwierig finde es mittels Worte zu verstehen, hänge ich dir noch ein Video an. Dies ist übrigens ein Teil des Handlettering FortsetzungsKurses welcher im Herbst wieder Startet.

F – wie falsche Kalligrafie

Ohne Feder schreiben wie ein Kalligraf

Bei dem Buchstabe F kommt eine meiner meist gebrauchten Techniken – die falsche Kalligrafie oder faux calligraphy. Wie es der Name wieder einmal verratet, ahmt man die Kalligrafie nach.

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Hier ein falsche Kalligrafie mit meiner normalen Handschrift.

Das heisst, es wird mit der Strichstärke jongliert, es gibt einige Striche die du hierfür dicker zeichnest und andere sind dünner. Wie hoch du den Kontrast beider Striche machst, ist dir überlassen.

Man könnte es auch aus dem Bauch heraus machen, aber wie bei fast allem, gibt es auch hierfür eine Regel, welches dein Handlettering Werk harmonischer wirken lässt und der Kalligrafie näher kommt!

Ein Kalligraf gibt bei jedem Abstrich Druck auf seine Feder, somit spreizt sich diese und der Strich wird dicker. Bei den Aufstrichen sollte er nicht drücken, da sonst die Feder kaputt geht oder die Tinte nicht fliesst und ohne Druck bleibt der Strich feiner.

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Also ganz einfach! Die Lücken die nun entstanden sind, kannst du mit schwarz ausmalen, so kannst du auch noch nachbessern bis es dir gefällt. Du kannst es auch aus schraffieren, punkten, bunt ausmalen oder dich einfach kreativ austoben – feel free!

Anleitungsvideo Falsche Kalligrafie

Schritt-für-Schritt Bilder Blumenschrift

Zuerst skizzierst du dir deinen Schriftzug vor. Ich mache mir hierfür Linien, damit ich gerade bleibe. Zeichne dir auch schon die Abwärtsstriche breiter und achte darauf, dass diese breiten Striche auch in etwa gleich breit sind.

BeistiftSkizze

Als nächster Schritt geht es ans füllen der dickeren Striche. Ich habe hier verschiedene, einfache Blumen gemacht, da es zum Wort passt. Aber es geht auch mit jeder anderen Füllung. Fast wie beim backen – Grundrezept bleibt gleich, die Füllung kannst du nach belieben oder Saison anpassen 😀

Wenn du noch zuviel Leerraum hast, kannst du diese gut mit Punkten auffüllen. Die Form sollte so gut gefüllt sein, damit es keine Outline mehr braucht.

Danach kannst du noch die dünnen Striche, also die Aufstriche machen. Die Bleistiftstriche werden mit einem weichen Radiergummi wegradiert und fertig ist dein Werk!

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chic, oder?!

Viel Freude beim ausprobieren! Zeig mir doch dein Werk per email oder in der FacebookGruppe BuchstabenKünSte*

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E – wie Elemente

Elemente

Ja, auch wenn es beim Buchstaben zeichnen nicht wirklich um Elemente geht, sind sie schöne Anhängsel welche deine Werke noch schöner machen.

Mit verschiedenen Elementen kannst du deinem Handlettering Charakter geben, Wörter hervorheben oder Texte trennen. Ich versuche bei meinen Letterings jeweils ein Gefühl auszudrücken, wenn ich dieses Gefühl nicht mit der Schrift selber herbeiführen kann, verwende ich gerne kleine Zeichnungen.

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Hier nur einige Möglichkeiten, ich bin überzeugt, dass dir noch viele weitere in den Sinn kommen.  Rahme das Wort welches du hervorheben möchtest in Tropfen oder sogar in Klammern. Ein Rähmchen kannst du auch sehr gut nur um ein Wort machen oder du rahmst den ganzen Spruch ein, so fällt auch etwas Weissraum weg.

Versuche doch das Wort in einen Buchstaben zu binden – vielleicht passt es ja. Oder du hängst die Geburtstagszahl des Geburtstagskindes an das Schnürchen, anstatt der Sterne wie bei dem ersten E oben.

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Pfeile und Sterne gehen immer, wie ich finde. Schau dich in der Welt um und suche alternativen zu deinen gewohnten Kritzeleien. Bei mir sind das oft Phasen. Ich brauche lange dieselbe Art von Zeichnungen und irgendwann habe ich diese gesehen und mache andere.

Handlettering, Elemente, Zeichnung, Lernen, Lettering, schön schreibenAuf diesem Bild siehst du eine kleine Auswahl an Linien, welche du auch ganz gut für Kränze, Rahmen, Pfeile, Trennlinien gebrauchen kannst oder sogar für die dicken Buchstaben, welche ich dir in diesem Blogbeitrag gezeigt habe!

Hübsche dein Handlettering Stück auf und gib ihm damit das gewisse Etwas! Und dein Werk in der BuchstabenKünSte* Gruppe – ich würde mich sehr freuen!

Wenn du dich nicht traust, helfe ich dir gerne dabei!

B – wie Brushlettering

Heute erzähle ich dir etwas über Brushlettering. Wie du beginnst und was dir hilft, schöne Schriftzüge zu gestalten.

Brushlettering nennt man die Kunst, mittels Pinsel oder Pinselstift Buchstaben zu formen. Hierzu gibst du bei jedem Abstrich Druck auf das Gerät und bei den Strichen, welche rauf gehen, lässt du den Druck los. So entstehen verschiedene Strichdicken. Etwas Übung braucht es schon.

Im Netz gibt es aberviele Vorlagen, welche du nachzeichnen könntest. Ich empfehle dir das nicht, versuche dich auf weissem Papier und schreibe die Buchstaben in verschiedenen Formen, so findest du eher heraus wie dein Schwung funktioniert und du lernst bereits von Anfang an DEINEN eigenen Schwung.

Beim Papier wählst du eines mit glatter Struktur, dies schont deine Brushpens. Ich mag zum üben ein preiswertes Laserdruckpapier, diese haben eine feine Oberfläche.

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Zuerst mal zu den Schreibgeräten. Bitte beachte, dass es ganz viele Brushpens gibt und nicht jeder funktioniert gleich gut. Ich kann dir hier auch nicht den ultimativen Stifte Tipp geben, da es bei jedem anders ist.

Tombow Fudenosuke und der

Pentel touch sign eignen sich für Anfänger sehr gut. Da die Spitze etwas härter ist.

Faber Castell, die verfügen über eine wunderschöne Farbpalette.

Ecoline, welche meine Lieblinge sind, weil sie so schön saften.

Tombow Dual ABT hat jeder Zuhause, welcher sich bereits schon mal in einer Papeterie erkundigt hat – ganz ehrlich – dies ist nicht mein Freund. Die Farbpalette ist zwar unschlagbar, jedoch hat er eine sehr weiche und grosse Spitze, welche einem nichts verzeiht und dadurch schnell frustrieren kann. Gell, dies ist jetzt einfach meine Meinung und muss für dich nicht so sein.

Pentel Aquarell Pinselstift, der verhält sich wie ein Pinsel, er hat auch einzelne Häärchen. Ist aber auch eher ein Stift für Fortgeschrittene.

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Diese Stifte, welche ich hier nenne, sind nur ein kleiner Teil, welche zurzeit auf dem Markt sind. Sobald der Stift nachgibt, kannst du mit ihm Brushlettern. Das kann auch ganz gut ein weicher Bleistift oder ein gewöhnlicher Pinsel sein!

So nun genug Gequatscht. Am ehesten lernst du, wenn du einfach mal beginnst. Also – LOS!

Übe zuerst die Abstriche mit Druck und die Aufstriche mit loslassen. Lockere zuerst dein Finger und Handgelenke, setz dich gerade auf den Stuhl. Der meist gesagte Satz an meinen Kursen: Du darfst mehr drücken! 😉

Wenn du diese einigermassen hinbekommst, dann versuche mal die Striche zusammen zu fügen und mache Kreise. Vergiss bitte nicht zu atmen und mache die Übungen langsam und bewusst!

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Nun kannst du bereits Buchstaben schreiben. Setzte so oft wie möglich ab! Auch wenn es Verbundene Schrift heisst, heisst es nicht, dass du alles in einem Zug durchschreiben sollst. Wenn du absetzt, hast du Zeit, um zu atmen und zu überlegen wie es weitergeht, ohne einen Pflatsch auf dem Papier zu haben! Auch gibt es beim Brushlettern keine Doppel Striche, diese wirst du sehen und sie sind unschön.

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Löse dich von der gelernten Schulschrift, du darfst Buchstaben auch Anders schreiben, sie sollten einfach noch erkennbar sein. Hier einige Varianten von mir (schwarz sind die, welche wir mal gelernt haben. Grün Variante, wie du sie auch noch schreiben kannst):
Handlettering lernen, Brushlettering, Alphabet, schön schreibenNun bist du gewappnet und kannst mal Anfangen zu üben. Ich freue mich, dich an einer meiner HandletteringKurse begrüssen zu dürfen.