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… wie Alles begann – TEIL 2

Hey, ich bin dir hier ja noch eine Fortsetzung schuldig. Magst du dich noch an Kreativ Abenteuer – Teil1 erinnern? Schon eine ganze Weile her und viel hat sich getan. Aber da ich zwar „Frau der schönen Worte“, aber nicht „der vielen Worte“ bin, muss ich immer den Zeitpunkt abwarten an dem ich so richtig Lust habe drauflos zu schreiben – der wäre also jetzt.

Ich habe diesen Artikel an einem Zeitpunkt angefangen zu schrieben, an dem ich wirklich nicht wusste wie es weiter geht mit mir und meinem kleinen Business, deshalb ist heute auch ein schöneres Gefühl hinter dem schreiben als im ersten Teil und es hat sich auch vieles Verändert. Aber ich bleibe jetzt zuerst mal in der richtigen Reihenfolge ????

Weiter geht es….

Ja im Oktober 2016 haben Josianne von Quittenduft und ich dann definitiv entschieden, dass wir das Lokal bei uns im Dorf mieten wollen. Ja, es war für uns ein Risiko, aber wir wussten Beide, dass wir zusammen funktionieren und dass wir Beide einen Raum brauchen, in dem wir uns Zuhause fühlen, uns einrichten können und wir nicht auf irgendjemand schauen müssen, ausser auf uns. Och war das ein geniales Gefühl die Schlüssel unseres Atelier Blauwals in den Händen zu haben.

Wir haben Gas gegeben mit Streichen, Möbel zusammensammeln – die haben wir im Übrigen alle bekommen, quasi ne Sperrmüll Einrichtung einfach in Wunderhübsch und passend zu uns! Mitte Dezember 2016 feierten wir dann Eröffnung und ab da an fanden meine Kurse in meinem eigenen Atelier statt. Ich konnte meine ganze WarenAnsammlung zügeln und dort Arbeiten! Nach wie vor einer der besten Entscheidung welche ich getroffen habe. Seit diesem Zeitpunkt habe ich nun ein AtelierGspändli, was alleine schon für das WeihnachtsEssen voll praktisch ist (haben wir zwar noch nie gemacht, aber trotzdem schön zu wissen, dass ich nicht alleine an einem Geschäftsausflug sitzen würde….)

Ich wurde ja in mein kleines Business quasi reingeschoben, ich habe nicht viel geplant, ich habe einfach gemacht und so ist alles entstanden. Es lief sehr gut, ich durfte Logos machen, Schilder malen, Karten gestalten, Schaufenster beschriften und Kurse geben. Ja auch die Sch** Buchhaltung musste ich machen, gehört halt dazu – aber glaube mir ich bin definitiv nicht für diese geboren, läck machen mich solche arbeiten «hässig».

Das ganze Jahr 2017 arbeitete ich quasi rund um die Uhr, arbeitete im Akkord Aufträge ab, hielt die Kurse und unter dem Strich blieb nicht wahnsinnig viel übrig von meinem Verdienst – was ich eben anhand der Buchhaltung feststellte, also doch gäbig dieses Zeug ????. Ich war als ich den ersten Teil geschrieben habe wirklich am Punkt, an dem ich mich fragte was ich will und warum ich das alles auf mich nehme. Keine Zeit mehr für mich, für den Haushalt – nur am abreifflen von Aufträgen (Was mir bytheway immer sehr viel Freude bereitet hat). Ich habe den ersten Teil geschrieben um euch eigentlich auf mein Ende vorzubereiten – denn ich war nicht mehr glücklich so wie es lief und es kann nicht sein, dass alles gut läuft und trotzdem weder Zeit noch Geld übrig war am Schluss. Als ich aber die Biografie angefangen habe zu schreiben, habe ich schnell gespürt, dass ich soooo viel erreicht habe, ich von ganzem Herzen Handlettering und meine Kurse liebe und ich mir gar nicht vorstellen kann, was ich sonst machen wollte. Hmmm, also eine Idee hatte ich mit mir, aber da mich mein Buddy nicht einstellen wollte musste ich halt einen anderen Weg finden (Danke du Buddy, dass du mich nicht wolltest und danke für das Gespräch damals – du bist auch etwas schuld an meiner jetzigen Lage ????)

Ja, aber welchen Weg? Ich glaube ich war sehr eingefahren und wusste gar nicht was ich anders machen könnte. Also doch eigentlich wusste ich es ganz genau, aber ich getraute mich nicht und wusste auch nicht, ob es DIE Lösung war. Dann kam meine zweite Heldin ins Spiel und lange habe ich hin und her studiert ob ich das will und kann und gottsei dank, habe ich diesen Schritt gemacht und ich habe wunderbare Unterstützung um meine Ideen und Visionen umzusetzen und Jemand mit dem ich über mein Business sprechen kann und mir immer wieder neue Inputs gibt um Mut zu finden es einfach zu machen.

Ich muss euch ja gar nicht wirklich erzählen was ab dann alles abgegangen ist, ich konnte schon viele meiner Idee umsetzen, ich fand endlich den Mut das Kreativ Abenteuer loszulassen und mir eine andere Sichtweise für mein Geschäft zu erlauben.
Der neue Name und das Logo hatte ich eigentlich schon lange in der Schublade, nun habe ich es einfach gemacht (im übrigen nochmals einer der Besten Entscheidungen meines Lebens ????)
Der Handlettering OnlineKurs sass schon ewig in meinem Kopf, aber ich wusste nie wie ich meine Werte, welche mir sehr Wichtig sind, in so einen Kurs packen kann. Ja, ich würde sagen, ich habe es geschafft. Es ist super und ich kann voll und ganz dahinter stehen und es bereichert mich unheimlich! Voll mein Ding…

Ich «stogle» nicht mehr den Aufträgen hinterher, ich konzentriere mich voll und ganz auf die Online und die OfflineKurse – welche halt einfach immer das Schönste waren an meiner Arbeit, ich aber gar nie die Zeit fand, diese auszubauen – ich liebe es über Buchstaben zu sprechen, Menschen abzuholen und sie beim schön Schreiben zu inspirieren. Die Aufträge, welche ich nun noch mache, mache ich mit der selben Leidenschaft wie damals als alles begann. Die Buchhaltung habe ich kürzlich abgegeben (ach wie geil fühlt sich sowas an… krass), ich habe Struktur in meinen Alltag gebracht, soweit das halt mit einem ChaotenHirn funktioniert, habe Zeit für die Familie, den Haushalt und den Hund.

Jaaa, ich bin voller Energie und du kannst gespannt sein, was ich noch alles für Ideen habe – denn ich haue alles raus imfall und ich freue mich darauf wie Bolle mit dir meine Leidenschaft Handlettering zu teilen!!

Hey – und merci, dass du soweit gelesen hast & du mit auf der SchriftWolke sitzt, ich freue mich auf dein Kommentar*

Herzens Umarmung, Ste*

Wieso, weshalb & warum

Wie ihr wisst, ist ja der erste Handlettering OnlineKurs bereits Geschichte. Es waren 6 tolle Wochen und ich bin dankbar, all die tollen Frauen dabei gehabt zu haben. Wir bleiben weiterhin in Kontakt in unserer FacebookGruppe, welche nur für diesen Kurs ist.

Der nächste Kurs startet am 23.April 2018, anmelden könnt ihr euch ab dem 9.4. Ich werde bestimmt wieder mit einem Earlybird Preis starten. Schreib dich doch im Newsletter ein – so verpasst du nichts.

In der Gruppe kam oft auf, „was soll ich üben“ „ich habe keine Zeit“ und „Wie (also welche Schrift etc) übe ich“. Ganz klar ist, das tägliches üben wertvoll ist. Und es gibt keine dankbarere Aufgabe um es im Alltag einzubauen wie schreiben. Es gibt x Tätigkeiten im Tag, in dem wir einen Stift in den Händen halten. Sei es der Einkaufszettel, Kuverts anschreiben (jaja auch die für die Krankenkassen dürfen schön angeschrieben sein ;-)) oder man wartet irgendwo auf etwas, bei dem Stift und Papier kurz gezückt werden kann. Ich schreibe täglich meine ToDoListe, beziehungsweise mache ich mir ein BulletJournal und schreibe Journaling, da ist das täglich üben auch gleich mit einer Wichtigen Sache gekoppelt und ich mache es eh, warum dann nicht auch in Schön und täglich etwas anders.

Ja man kann auch mit allem möglichen schreiben, es muss nicht mal Stift und Papier da sein, so kann mann mit einem Stock in den Sand schreiben, mit Waldfundstücken etwas zurechtlegen – es gibt tausend Möglichkeiten. Mal soviel zu Wann 😀

Dann kommt noch das was. Auch ich weiss manchmal nicht was ich schreiben soll, beim Aufschreiben für die Gruppe, fand ich aber heraus, das es ja nicht mal schwer ist und Worte, Sprüche gibt es auch unzählige. Und ganz eigentlich, ist es ja egal was man schreibt, sondern das man schreibt. Wie bei mir das täglich Datum in „Schön“ in meinem Journaling. Und ich frage mich gerade beim tippen, muss es überhaupt ein Wort sein? Nein, es kann auch einfach eine Buchstabenfolge sein, welche man gerne mal verbinden möchte. Ha! So einfach. Ich habe mein „SpruchReif“ Büchlein, dort sammle ich mir Worte und Sprüche, welche ich aufschnappe um diese dann irgendwann mal zu verlettern. Auf Instagram gibt es gaaaanz viele Challenges, hänge dich an eine und mache mit, der Austausch dort ist auch immer ganz schön. Ich bin auf die Seite von @lerring_collection gestolpert, dort findet ihr eine gute Sammlung dieser Challenges.

Auf Insta wie auch auf Facebook gibt es den #läddergäng, eine tolle Buchstabenverrückte Gruppe, welche sehr Inspirirend ist.

Der Blog von Debby www.Herz-Kiste.ch ist auch sehr zu empfehlen, die liebe Frau veröffentlicht jede Woche ein Interview von Menschen welche sich mit Handlettering auseinandersetzten und jedesmal gibt es eine Anleitung zu einem Thema – schaut mal rein!

Und das liebe Wie. Och liebe Leute, die Welt ist voller Buchstaben. Tob dich einfach aus. Nimm dir Beispiele welche dir gefallen und baue es zu deinem um. Versuchen geht meist über zuviel nachdenken. Und es muss auch nicht perfekt sein! Better done, than perfect! Oder so heisst es auf englisch 😉 Aber ich habe der Gruppe auch ein Bild gemacht wie sie etwas gestalten können und teile es gerne auch mit euch hier!

 

Und wisst ihr was auch noch dazu gehört? SPAAAAASSSS! Denn wer Spass an einer Sache hat, der übt nicht, der führt eine Leidenschaft aus 😉

Vielleicht mögt ihr mir in den Kommentaren schreiben, wie ihr euch Inspiration holt oder was ihr so schreibt. Ich freue mich von euch zu lesen!!

Herzlichst, und gut üb!

Ste*

Der Vortrag

So ihr lieben Alle!

Heute halte ich mal einen Vortrag, einer welcher ich an all meinen OfflineKursen hervorhole. Wisst ihr was das Wichtigste beim Handlettering ist? Nein, nicht das Wissen, das Material oder das Können! Vielmehr ist es die Selbstliebe und der Spassfaktor an der ganzen Sache. Ich höre oft „ich kann das nicht“ „bei mir sieht es nie so aus wie bei den Anderen“ oder „hier könnte man noch das und das verbessern“…. Das sind alles nur Selbstzweifel und wieso muss es denn aussehen wie bei Anderen? Und wenn man schon denkt, dass man es nicht kann (dies gilt übrigens nicht nur für das Handlettering), dann geht es auch nicht. Glaubt mir der Stift führt auch ein wenig eure Gedanken! Und wenn diese negativ sind, na dann, dann sieht man dies dem Buchstaben auch an!

 

Die Technik, das Wissen kommt ganz alleine vom üben und dem Spass. Wenn ihr Spass habt, dann übt ihr regelmässig und eure Werke verbessern sich stetig. Beim Schreiben hat man immer das Gefühl (dies sind meine Beobachtungen), dass man es innerhalb 2h können sollte – ist ja „nur“ schreiben. Aber wenn ihr anfangt zu töpfern, habt ihr auch nicht den Anspruch eine perfekte Vase zu Töpfern am ersten Abend. Wisst ihr was ich meine?!

Zum Satz „es sieht bei mir nicht aus…“ kann ich nur fragen, ist das wirklich euer Anspruch, gleich zu sein wie Andere? Ihr seid gut genug und jedes Werk hat Charakter und EUREN Stil.

<–Ein ganz altes Werk von mir, sowas von nicht perfekt, finde es nichtmal mehr hübsch. Aber gemacht habe ich es und dazu gelernt!

Und das ständige, hier könnte ich noch besser oder da, ja es könnte immer besser sein, dies denke ich auch bei meinen Werken. Aber Hey, meist seht nur ihr die möglichen „Fehler“ oder die Unschönheiten. Wir sitzen so Nahe am eigenen Blatt, das wir jeden Fliegenschiss sehen. Halten wir das Papier etwas weiter weg, sind die Makel halb so schlimm und wenn wir sogar den Mut haben den Winkel (egal ob mit dem Blick oder den Gedanken) zu verändern, dann hoppla, sieht man diese „Fehlerchen“ nicht. Wir sind am lernen, täglich und jedes Werk welches wir machen bringt uns ein Stück weiter in unserem tun. Und wenn es einfach nur Spass gemacht hat, dann ist Perfektion sowas von schnurtzpippegal, imfall!

Und dann gibt es noch so Tage an denen nichts läuft, auch Dinge welche man eigentlich kann, wollen an denen Tagen so ganz und gar nicht. Hier kommt nun der ZyklusTag zum Zuge. Meist ist es kurz vor Mens oder grad ganz tief im Winter. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere Feinmotorik, unser Denken und alles andere. Ihr glaubt nicht wie Schwungvoll ich beim Eisprung schreiben kann 😉 Diese Tage darf es geben, am nächsten geht es besser. Ich habe das Glück, dass ich mein Atelier mit der lieben Josianne von quittenduft.ch teilen darf und sie gibt wunderbare Kurse zum weiblichen Zyklus – welche ich halt beim schreiben einsetze und mir durch dieses Wissen (und glaubt mir, meines ist klein und es hilft mir schon! Josianne ist da der Profi und sie weiss voll Alles darüber!!) einiges erklärt wurde und wieso ich nicht an jedem Tag mit gleichem Flow arbeiten kann. Es heisst nämlich nicht, dass ihr es nicht (mehr) könnt, sondern das halt unsere Zyklustag nicht für diese Schriftart die nicht funktioniert gemacht ist.

 

So Vortrag ENDE, dies gilt übrigens nicht nur fürs Handlettering, sondern für das ganze Leben, nicht vergessen! Positiv Denken hilft unheimlich!

Ste*

 

P.S.: Schau hier noch ein Glass voll Selbstliebe für den Heimweg…